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Häufig gestellte Fragen

FAQ

Nutzung von StadtBahn & Bus

Tickets, NachtBus, ClipTicket

Tickets

Darf ich meine Fahrt unterbrechen, wenn ich mit einem EinzelTicket oder 4er Ticket unterwegs bin?

Ja, und noch mehr: Sie können mit Ihrem EinzelTicket oder bei einer Fahrt mit Ihrem 4er Ticket hin und her, kreuz und quer fahren! Und das 90 Minuten lang innerhalb Bielefelds.

Die Zeit beginnt zu laufen, wenn Sie einsteigen und Ihr Ticket abstempeln. Ihre Ankunftszeit am Ziel darf dann maximal 90 Minuten später sein. Wenn Sie später ankommen werden, dann brauchen Sie ein weiteres Ticket.

Übrigens: Wenn Sie deshalb nicht innerhalb der 90 Minuten ankommen, weil Busse und Bahnen nachweisbar verspätet sind, brauchen Sie  selbstverständlich kein weiteres Ticket zu lösen. 

Aufgepasst bei Tickets anderer Preisstufen

Seit Tarifwechseln 1. August 2019 gelten auch Einzel- und 4er Tickets in den Preisstufen 2 bis 11 für beliebig viele Fahrten innerhalb des Geltungsbereichs und der Geltungsdauer.

Bitte beachten Sie: 

Mit dem KurzstreckenTicket in Bielefeld, Minden-Lübbecke, Herford und Gütersloh dürfen Sie weder umsteigen noch eine Pause einlegen.

Für sonstige Preisstufen beachten Sie bitte die jeweiligen Regelungen des Teilnetzes in den Tarifbestimmungen des WestfalenTarifs.

Wie lange gelten abgestempelte Tickets?

Die Gültigkeitsdauer unterscheidet sich nach der Preisstufe des gelösten Tickets. Das ist verständlich, denn für Fahrten innerhalb einer Stadt brauchen Sie weniger Zeit als zwischen zwei Orten.

So lange gilt Ihr Ticket, nachdem Sie es abgestempelt haben:

Preisstufe BI 90 Minuten
Preisstufen 2 (H, M, S, T, W) 90 Minuten
Preisstufen 3 und 4 (H, M, S, T, W) 120 Minuten
Preisstufen 5 und 6 (H, M, S, T, W) 180 Minuten
Preisstufen 7 und 8 (M, T, W) 240 Minuten
Preisstungen 9 bis 11 (M, W) 360 Minuten

Geregelt ist dies in den Tarifbestimmunmgen des WestfalenTarifs.

Gilt mein Ticket auch in Zügen, z.B. der Deutschen Bahn?

Ja, in Nahverkehrszügen können Sie innerhalb des Tarifgebietes »TeutoOWL« mit Ihrem Ticket fahren. Alle Eisenbahn-Unternehmen der Region TeutoOWL»TeutoOWL« ist einer der fünf Tarifräume des WestfalenTarifs. Im Raum »TeutoOWL« bündeln sich die Kreise Minden-Lübbecke, Herford, Lippe, Gütersloh und die Stadt Bielefeld. erkennen das Ticket an (WestfalenBahn, DB Regio, NordWestBahn und eurobahn).

Züge des Fernverkehrs (z.B. IC, ICE, Nachtzüge etc.) können Sie hingegen nicht mit einem Ticket nutzen.

Ein Ticket, alle Verkehrsmittel

Sie brauchen im ganzen Tarifgebiet nur ein Ticket: egal ob Sie mit Bus, StadtBahn oder Nahverkehrzügen fahren. Sie können übrigens auch zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln umsteigen.

Bitte beachten Sie: Ein HandyTicket gilt NICHT in Nahverkehrszügen.

Wie lange nach einer Tariferhöhung gelten meine vorher gekauften Tickets?

Ihre im Vorverkauf gekauften Tickets sind nach einer Tariferhöhung noch drei Monate gültig.

Sie haben danach immer noch Tickets übrig? Kein Problem: Sie haben drei Jahre lang Zeit, sie umzutauschen. Dazu gehen Sie zu dem Verkehrsunternehmen, bei dem Sie die Tickets gekauft haben. Bei moBiel wenden Sie sich dazu an das ServiceCenter moBiel.

Dort geben Sie Ihre alten Tickets zurück, zahlen den Differenzbetrag und erhalten neue, gültige Tickets. Beispiel: Ihr altes Ticket hat 7,00 Euro gekostet, das aktuelle kostet nun 7,20 Euro. Dann zahlen Sie einfach 20 Cent dazu und erhalten das aktuelle Ticket.

Eine Bearbeitungsgebühr für den Umtausch erheben wir selbstverständlich nicht.

Kann ich mein Ticket an jemanden weitergeben?

Generell sind Tickets nicht übertragbar.

Hierzu zählen zum Beispiel die KurzstreckenTickets, EinzelTickets und 4er Tickets, aber auch Tickets für 7 Tage. Bei den Tickets, welche für einen bestimmten Zeitraum gültig sind, müssen Sie Ihren Namen auf dem Ticket eintragen und sich bei einer Fahrscheinkontrolle mit einem gültigen amtlichen Dokument ausweisen können (z.B. Personalausweis, Reisepass).

Eine Ausnahme ist das Abo und das MonatsTicket:

Diese Tickets können Sie an eine andere Person weitergeben – egal ob Familienmitglied, Nachbar oder Freundin. Beim Premium 60plusAbo müssen Sie beachten, dass diese Person mindestens 60 Jahre alt ist.
Tipp: Die Abos haben weitere Vorteile wie die Mitnahmeregelungen und »Ihr Plus zum Abo«.

Das einzige Abo, das nicht übertragbar ist, ist das FirmenAbo. Dieses Abo haben Sie als Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin Ihrer Firma erhalten. Darum ist es nur für Sie gültig. Auch hier müssen Sie Ihren Namen auf dem Ticket eintragen.

Das Abo und das 9 Uhr Abo gibt es als persönliche und übertragbare Variante. Das persönliche Abo wird im Falle eines Verlustes kostenpflichtig ersetzt und ist nicht übertragbar. Haben Sie ihr personaliesiertes Abo während einer Fahrscheinkontrolle nicht dabei, gibt es die Möglichkeit, es nachträglich im ServiceCenter moBiel oder im Kundenzentrum Jahnplatz Nr. 5 vorzulegen. Dann zahlen Sie nur die 7,00 Euro Bearbeitungsgebühr. Das übertragbare Abo wird bei Verlust nicht ersetzt, lässt sich aber an Familie oder Freunde weitergeben. Der Preis ist für beide Varianten gleich.

Die beiden Varianten gibt es für alle Abos, außer für das GroßkundenAbo und das Premium 60plusAbo.

Benötigt mein Hund ein eigenes Ticket?

Hunde fahren im gesamten WestfalenTarif kostenlos mit.

Benötige ich für den Kinderwagen ein spezielles Ticket?

Kinderwagen können kostenfrei in Bus und Bahn mitgenommen werden. Zudem fahren KindAls Kind gilt, wer unter 15 Jahre alt ist. Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren. Von 6 bis einschließlich 14 Jahren benötigt jedes Kind ein KinderTicket. Eine Ausnahme sind Kinder unter 7 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen. Sie dürfen weiterhin kostenfrei mitfahren. bis einschließlich 5 Jahren kostenlos mit einer Begleitperson mit.

Wie kann ich mein Zahlverfahren für HandyTickets in der moBiel-App ändern oder löschen?

Ist nur ein einziges Zahlverfahren hinterlegt und Sie möchten dieses löschen, muss dafür erst eine weitere Zahlungsart hinterlegt werden. Es muss immer mindestens ein Zahlverfahren im Account vorhanden sein.

Sind mehrere Zahlverfahren hinterlegt und eines davon soll löschen werden, muss zuvor das favorisiertes Zahlverfahren ganz oben in der Übersicht aller Zahlverfahren geändert werden.

Eine direkte Änderung in bereits vorhanden Zahlverfahren ist nicht möglich. Auch hier muss zunächst ein neues Verfahren angelegt werden, bevor das veraltete Verfahren gelöscht werden kann.

Anleitung, um ein neues Zahlverfahren anzulegen, ein bestehendes zu ändern oder zu löschen

  1. Öffnen Sie das Kundenportal für HandyTickets. Loggen Sie sich dort ein. Wählen Sie im Menü den Punkt »Persönliche Daten«.
  2. Wählen Sie unten auf der Seite »Bezahlverfahren ändern« aus, um zu einer Übersicht aller hinterlegten Zahlverfahren zu gelangen und neue Zahlverfahren anzulegen.
  3. Klicken Sie auf »Zahlverfahren hinzufügen« und wählen Sie das gewünschte Verfahren aus.
  4. Sind alle erforderlichen Daten eingegeben, muss nur noch auf »Zahlart prüfen« und anschließend auf »Zahlart speichern« geklickt werden. Das neue Zahlverfahren wurde dann erfolgreich hinterlegt.
  5. Gehen Sie zurück in die Übersicht aller Zahlverfahren.
  6. Wählen Sie neben dem veralteten Zahlverfahren »Löschen« aus.

Das neu angelegte Zahlverfahren ist automatisch die favorisierte Zahlungsmethode.

Sonderfall Lastschrifteinzug

Zurzeit kannst du nur einmal das Zahlverfahren »Lastschrifteinzug« bei HandyTicket Deutschland hinterlegt werden. Wenn eine neue IBAN hinterlegt werden soll, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie das Kundenportal für HandyTickets. Loggen Sie sich dort ein. Wählen Sie im Menü den Punkt »Persönliche Daten«.
  2. Wählen Sie unten auf der Seite »Bezahlverfahren ändern« aus, um zu einer Übersicht aller hinterlegten Zahlverfahren zu gelangen und neue Zahlverfahren anzulegen.
  3. Klicken Sie auf »Zahlverfahren hinzufügen« und wählen Sie »Prepaid« aus. Die Option»Lastschrifteinzug« erscheint nicht in der Übersicht, wenn bereits ein Lastschrifteinzug hinterlegt ist.
  4. Sind alle erforderlichen Daten eingegeben, muss nur noch auf »Zahlart prüfen« und anschließend auf »Zahlart speichern« geklickt werden. Das neue Zahlverfahren wurde dann erfolgreich hinterlegt.
  5. Gehen Sie zurück in die Übersicht aller Zahlverfahren.
  6. Klicken Sie auf Ihr veraltetes Zahlverfahren »Lastschrifteinzug« und wählen Sie »Löschen«.
  7. Wiederholen Sie Schritt 1 bis 5, wählen Sie nun Lastschrifteinzug statt Prepaid aus und löschen Sie am Ende das zuvor angelegte Prepaid-Zahlverfahren.

Wie erstelle ich für HandyTickets der moBiel-App eine Quittung über mehrere Tickets?

Möchten Sie alle gekauften Tickets anschauen und eine Quittung über mehrerer Tickets erstellen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie das Kundenportal für HandyTickets. Loggen Sie sich dort ein. Wählen Sie im Menü den Punkt »Meine Tickets«.
  2. Füllen Sie dort die Suchmaske aus und klicken Sie auf »Suchen«. Die entsprechenden Tickets werden Ihnen dann angezeigt.
  3. Markieren Sie dann alle gewünschten Tickets.
  4. Wählen Sie »Quittung anfordern« aus und speichern oder drucken Sie Ihre Quittung.

Neu

Nach jedem Ticketkauf erhalten Sie eine automatische E-Mail mit der Quittung für das jeweilige Ticket.

Wieso kann ich für das HandyTicket in der moBiel-App mein Kontrollmedium Bankkarte (EC- oder Kreditkarte) nicht aktualisieren?

Als Kontrollmedium kann nur noch ein Lichtbildausweis hinterlegt werden. Dazu zählen

  1. Deutscher Personalausweis
  2. Deutscher und europäischer Reisepass
  3. Kinderreisepass
  4. Elektronischen Aufenthaltstitel
  5. Bescheinigung über die Meldung Asylsuchender (BüMa)

Um das Kontrollmedium zu »Lichtbildausweis« zu ändern, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie das Kundenportal für HandyTickets. Loggen Sie sich dort ein. Wählen Sie im Menü den Punkt »Persönliche Daten«.
  2. Wählen Sie den zweiten Punkt »Persönliche Daten ändern«.
  3. Wählen Sie unter »Kontrollmedium ändern/aktualisieren« den Typ »Lichtbildausweis« aus und klicken Sie auf »Speichern«. Weitere Angaben zum Lichtbildausweis sind nicht mehr nötig.
Kann ich mit einem AnschlussTicket oder FahrWeiterTicket Westfalen die 1. Klasse nutzen?

Mit einem zusätzlichen Ticket 1. Klasse Aufpreis ist das möglich, ja. 1. Klasse-Aufpreise sind dabei generell im gesamten WestfalenTarif gültig.

Bei einem regulären Abo

Abo + FahrWeiterTicket Westfalen + 1. Klasse EinzelTicket Aufpreis

Arrow Circle Right   Die 1. Klasse kann für die Fahrt im gesamten Netz Westfalen genutzt werden. 

Bei einem 1. Klasse Abo

1. Klasse Abo + AnschlussTicket oder FahrWeiterTicket Westfalen + 1. Klasse Aufpreis für die Strecke, die über den Geltungsbereich des 1. Klasse Abos hinausführt

Ist für eine Teilstrecke also durch das Abo bereits ein Aufpreis vorhanden, muss nur für die restliche Strecke ein Aufpreis-Ticket gelöst werden.

MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden.

Die 1. Klasse kann auch im Rahmen der MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden. genutzt werden, wenn die mitgenommenen Personen jeweils einen 1. Klasse Aufpreis kaufen. 

Benötigt mein Kind ein eigenes Ticket?
  • Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren.
  • Von 6 bis einschließlich 14 Jahren benötigt jedes Kind ein KinderTicket. Eine Ausnahme sind Kinder unter 7 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen. Sie dürfen weiterhin kostenfrei mitfahren.
  • Ausnahmen können für Gruppenfahrten für Kindergärten und Schulen gelten. Die Regelungen dafür erfragen Sie bitte in unseren Kundenzentren oder entnehmen sie den Tarifbestimmungen unter Abschnitt 3.1.5.

Bitte beachten Sie für den AST (Anruf-Sammel-Taxi)Das AST ersetzt abends und am Wochenende einige Bus-Fahrten. Es fährt nur auf Abruf und ist gebietsgebunden: Sie steigen an einem Umsteigepunkt ein, wir fahren Sie innerhalb des vorgegebenen Gebietes zu Ihrem Wunschziel.-Verkehr, dass KindAls Kind gilt, wer unter 15 Jahre alt ist. Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren. Von 6 bis einschließlich 14 Jahren benötigt jedes Kind ein KinderTicket. Eine Ausnahme sind Kinder unter 7 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen. Sie dürfen weiterhin kostenfrei mitfahren. unter 5 Jahren immer von mindestens einer Person ab 6 Jahren begleitet werden müssen. Außerdem darf jeder Ticketinhaber höchstens drei KindAls Kind gilt, wer unter 15 Jahre alt ist. Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren. Von 6 bis einschließlich 14 Jahren benötigt jedes Kind ein KinderTicket. Eine Ausnahme sind Kinder unter 7 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen. Sie dürfen weiterhin kostenfrei mitfahren. bis 5 Jahren kostenfrei mitnehmen.

Kinder unter 15 Jahren mitnehmen

Mit einigen Tickets können Sie montags bis freitags ab 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztags bis zu drei KindAls Kind gilt, wer unter 15 Jahre alt ist. Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren. Von 6 bis einschließlich 14 Jahren benötigt jedes Kind ein KinderTicket. Eine Ausnahme sind Kinder unter 7 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen. Sie dürfen weiterhin kostenfrei mitfahren. unter 15 Jahren gratis mitnehmen.

Dazu zählen aktuell

  • alle übertragbaren Abos,
  • das SilberAbo, 
  • das 24 StundenTicket und das 9 Uhr TagesTicket für 1 Person,
  • MonatsTickets (außer Schüler-/AzubiMonatsTickets) und 9 Uhr MonatsTickets.

Aufzählung vorbehaltlich Änderungen der Tarifbestimmungen. Stand: August 2019.

Wie lange gelten abgestempelte Tickets?

Die Gültigkeitsdauer unterscheidet sich nach der Preisstufe des gelösten Tickets. Das ist verständlich, denn für Fahrten innerhalb einer Stadt brauchen Sie weniger Zeit als zwischen zwei Orten.

So lange gilt Ihr Ticket, nachdem Sie es abgestempelt haben:

Preisstufe BI 90 Minuten
Preisstufen 2 (H, M, S, T, W) 90 Minuten
Preisstufen 3 und 4 (H, M, S, T, W) 120 Minuten
Preisstufen 5 und 6 (H, M, S, T, W) 180 Minuten
Preisstufen 7 und 8 (M, T, W) 240 Minuten
Preisstungen 9 bis 11 (M, W) 360 Minuten

Geregelt ist dies in den Tarifbestimmunmgen des WestfalenTarifs.

Gilt mein Ticket auch in Zügen, z.B. der Deutschen Bahn?

Ja, in Nahverkehrszügen können Sie innerhalb des Tarifgebietes »TeutoOWL« mit Ihrem Ticket fahren. Alle Eisenbahn-Unternehmen der Region TeutoOWL»TeutoOWL« ist einer der fünf Tarifräume des WestfalenTarifs. Im Raum »TeutoOWL« bündeln sich die Kreise Minden-Lübbecke, Herford, Lippe, Gütersloh und die Stadt Bielefeld. erkennen das Ticket an (WestfalenBahn, DB Regio, NordWestBahn und eurobahn).

Züge des Fernverkehrs (z.B. IC, ICE, Nachtzüge etc.) können Sie hingegen nicht mit einem Ticket nutzen.

Ein Ticket, alle Verkehrsmittel

Sie brauchen im ganzen Tarifgebiet nur ein Ticket: egal ob Sie mit Bus, StadtBahn oder Nahverkehrzügen fahren. Sie können übrigens auch zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln umsteigen.

Bitte beachten Sie: Ein HandyTicket gilt NICHT in Nahverkehrszügen.

Wie lange nach einer Tariferhöhung gelten meine vorher gekauften Tickets?

Ihre im Vorverkauf gekauften Tickets sind nach einer Tariferhöhung noch drei Monate gültig.

Sie haben danach immer noch Tickets übrig? Kein Problem: Sie haben drei Jahre lang Zeit, sie umzutauschen. Dazu gehen Sie zu dem Verkehrsunternehmen, bei dem Sie die Tickets gekauft haben. Bei moBiel wenden Sie sich dazu an das ServiceCenter moBiel.

Dort geben Sie Ihre alten Tickets zurück, zahlen den Differenzbetrag und erhalten neue, gültige Tickets. Beispiel: Ihr altes Ticket hat 7,00 Euro gekostet, das aktuelle kostet nun 7,20 Euro. Dann zahlen Sie einfach 20 Cent dazu und erhalten das aktuelle Ticket.

Eine Bearbeitungsgebühr für den Umtausch erheben wir selbstverständlich nicht.

NachtBus

Mit welchen Tickets kann ich kostenlos mit dem NachtBus fahren?

Es gibt verschienene Tickets, mit denen Sie einen Rabatt bei Fahrten im NachtBus bekommen und dadurch den Preis für den NachtBus sparen.

Tickets Besonderheiten 1 Stadt 2 Städte 3 Städte
alle Abos der Preisstufe BI
(BielefeldAbo, Premium 60plusAbo, 9 Uhr Abo, FunAbo)
Die Mitnahmeregelung gilt im NachtBus nicht 0,00 € 2,70 € 5,40 €
FunTicket Preisstufe BI   0,00 € 2,70 € 5,40 €
FunTicket Regio  nur in den NachtBus-Linien N8 & N12 0,00 € 0,00 € 0,00 €
SemesterTicket OWL Das SemesterTicket NRW alleine gilt nicht 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Schwerbehinderte mit gültiger Wertmarke auch eingetragene Begleitperson 0,00 € 0,00 €  0,00 €

Ist Ihr Ticket nicht dabei? Dann benötigen Sie für Fahrten mit dem NachtBus ein NachtBus-Ticket.

  • Alle Infos zu den NachtBus-Tickets finden Sie hier!
Warum bekomme ich im NachtBus einen Rabatt, wenn ich ein Abo der Preisstufe BI habe, nicht aber bei einem Abo der Preisstufe 3T?

Die NachtBus-Angebote sind nicht Bestandteil des WestfalenTarifs. moBiel bietet den NachtBus also selbstständig an und finanziert ihn, ebenso wie einige andere Verkehrsunternehmen.

Wenn moBiel ein Abo der Preisstufe BI verkauft, kann moBiel über die Verwendung der Einnahmen allein entscheiden. Ein Teil fließt dann in die Finanzierung des NachtBus-Angebots.

Wenn aber moBiel oder ein anderes Verkehrsunternehmen des WestfalenTarif-Gebietes ein Abo einer höheren Preisstufe verkaufen (ab Preisstufe 2T), dann teilen alle Verkehrsunternehmen diese Einnahmen untereinander auf. Das Geld wird dann verwendet für Angebote, die alle Verkehrsunternehmen anbieten – also nicht für den NachtBus.

Weil moBiel also bei den Abos der höheren Preisstufen keinen finanziellen Ausgleich erhält, kann moBiel bei diesen Abos leider keinen Rabatt im NachtBus gewähren.

ClipTicket

Warum gilt das ClipTicket erst ab 9 Uhr?

Um das ClipTicket möglichst günstig anzubieten, haben wir ein sogenanntes Schwachlastticket bei der Tarifkommission beantragt.

Vor 9.00 Uhr sind bereits sehr viele regelmäßige Fahrgäste unterwegs, sodass die Busse und Bahnen trotz zusätzlicher Fahrzeuge bereits gut gefüllt sind. Zu dieser Zeit können wir kein günstigeres Ticket anbieten.

Welche Verkehrsmittel darf ich mit dem ClipTicket nutzen?

Mit dem ClipTicket dürfen die Bus- und StadtBahn-Linien innerhalb Bielefelds genutzt werden. Das Ticket gilt nicht für den NachtBus oder für Nahverkehrszüge.

Wo darf ich mit dem ClipTicket fahren?

Das ClipTicket darf nur für Fahrten der Preisstufe Bielefeld, d.h. innerhalb des Stadtgebiets Bielefeld genutzt werden. Für Fahrten aus oder in angrenzende Regionen werden reguläre Tickets höherer Preisstufen benötigt.

Warum finde ich das ClipTicket nur in der moBiel-App und nicht in der Handyticket Deutschland App?

Das ClipTicket ist ein hauseigenes Angebot von moBiel und darum nur innerhalb der moBiel-App erhältlich.

Kann ich das ClipTicket auch für mehrere Personen kaufen?

Das ClipTicket ist nicht übertragbar. Das heißt: Die Person, die das Ticket als Inhaber des Benutzerkontos gekauft hat, muss auch immer bei der Fahrt dabei sein und sich gegenüber den Ticketkontrolleuren jederzeit ausweisen können.

Möchten mehrere Personen über ein gemeinsames Nutzerkonto vergünstigt fahren, muss für jeden Fahrgast nacheinander ein eigenes ClipTicket gekauft werden. Für jeden Kauf ist das erneute Ansehen des Videoclips notwendig.

Kostet das Ansehen des Clips für das ClipTicket Datenvolumen? Und wenn ja wie viel?

Die Datenmenge hängt von der Länge des Clips ab. Wenn man einen Tarif mit wenig Datenvolumen hat, empfiehlt es sich, den Clip im WLAN anzuschauen. Unterwegs eignen sich dafür die BIfree-Wi-Fi-Hotspots der BITel. 

Nachdem man den Clip angesehen hat, hat man 30 Minuten Zeit um das Ticket zu kaufen.

Kann ich vorher sehen wie lang das Video für das ClipTicket ist?

Die Länge des Videos wird angezeigt, nachdem das Video gestartet wurde.

Gibt es das ClipTicket auch für Kinder?

Da es sich bei dem ClipTicket bereits um ein vergünstigtes Ticketangebot handelt, gibt es keine spezielle Kindervariante des ClipTickets.

Das ClipTicket darf auch für KindAls Kind gilt, wer unter 15 Jahre alt ist. Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren. Von 6 bis einschließlich 14 Jahren benötigt jedes Kind ein KinderTicket. Eine Ausnahme sind Kinder unter 7 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen. Sie dürfen weiterhin kostenfrei mitfahren. gekauft werden.

Welche Android- und iOS-Versionen werden unterstützt bzw. nicht unterstützt?

Für das ClipTicket gibt es keine eigenen Anforderungen. Es richtet sich nach den Anforderungen für die moBiel-App.

Die moBiel-App kann auf allen Android-Geräten ab Version 5.0 und auf allen iOS-Geräten ab Version 11.0 genutzt werden.

StadtBahn-Ausbau Linie 1

Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden

Projekthintergründe

Projekthintergründe

Warum kommt die Planung einer StadtBahn nach Sennestadt so spät?

Sennestadt gehört seit der Gebietsreform 1972 zu Bielefeld. Schon damals war eine StadtBahn-Anbindung vorgesehen. In den Folgejahren wurden zunächst einige andere Projekte in Bielefeld umgesetzt – wie der innerstädtische StadtBahn-Tunnel, der 1991 eröffnet wurde und die Linie 4 zur Universität, die seit 2000 kaum mehr wegzudenken ist.

In der Zwischenzeit liefen die Planungen auch für andere Stadtteile weiter. Aus dem Mobilitätskonzept »moBiel 2030« ergab sich für Sennestadt die Planung der neuen Linie 5 von Heepen bis Sennestadt in Niederflurtechnik, die infolge der Bürgerbefragung 2014 nicht umgesetzt wird. Schließlich wurde die Hochflurlinie von Senne nach Sennestadt 2016 vom Rat der Stadt Bielefeld beschlossen. Seit 2018 läuft die Planung unter Berücksichtigung der aktuellsten Rahmenbedingungen.

Inwiefern betrifft die Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 den geplanten Bau der Klimaschutzsiedlung?

Die geplante Klimaschutzsiedlung auf dem ehemaligen Schilling-Gelände ist ein zukunftsweisendes Projekt der Stadt Bielefeld. Die Klimaschutzsiedlung gewinnt durch die Anbindung an die StadtBahn deutlich an Attraktivität: Denn nachhaltiges Wohnen setzt eine nachhaltige Mobilität vor. Hierfür leistet der StadtBahn-Ausbau einen zentralen Beitrag.

Die Bürgerbefragung am 25. Mai 2014 hat die StadtBahn abgelehnt: Wieso wird jetzt doch geplant?

In der Bürgerbefragung stand die Frage im Fokus »Soll die StadtBahn-Linie 5 von Sennestadt nach Heepen gebaut werden«. Die damaligen Planungen sahen vor, die Linie 5 als Niederflurlinie von der Württemberger Allee in Sennestadt über Brackwede und die Innenstadt nach Heepen zu bauen. Hierbei konnten alle Bielefelder ihre Stimme abgeben. Gegen das Vorhaben sprachen sich insgesamt 53,4 Prozent der Bielefelder aus. Die Sennestädter befürworteten die Linie allerdings überwiegend: 63,7 Prozent der Stimmen wurden für die StadtBahn abgegeben.

Aufgrund der hohen Zustimmung für die StadtBahn in Sennestadt beschloss die Bezirksvertretung Sennestadt am 11.09.2014 einstimmig, dass alle erforderlichen Schritte zu unternehmen sind, um zumindest die StadtBahn nach Sennestadt zu realisieren. Dem schloss sich der Rat der Stadt am 25.06.2015 mit großer Mehrheit an und beauftragte uns und die Stadtverwaltung, eine neue Planung mit der Verlängerung der Linie 1 zur Anbindung der Sennestadt auf den Weg zu bringen.

Damit ist es endlich möglich, die grundlegende Mobilitätslücke im Bielefelder Süden zu schließen, die Sennestadt an das StadtBahn-Netz anzuschließen und damit den Ausbau des ÖPNV entscheidend voranzutreiben.

Was ist der konkrete Planungsauftrag für moBiel?

In seiner Sitzung vom 25. Juni 2015 beauftragte der Rat der Stadt Bielefeld uns und die Stadtverwaltung mit den Planungen für eine StadtBahn-Verlängerung der Linie 1 nach Sennestadt – mit dem Ziel, das Baurecht bzw. einen Planfeststellungsbeschluss herbeizuführen. Am 2. Februar 2016 beschloss der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Bielefeld, dass hierbei die Stadtbezirke Brackwede, Senne und Sennestadt mit einer hochwertigen StadtBahn-Erschließung miteinander zu verbinden sind und diese in Anlehnung an den Bestand als Hochflursystem auszubilden ist.

Zudem bekräftigte der Ausschuss am 26. Juni 2018, dass die Planungen der neuen Mobilitätslinie im Sinne einer integrierten Stadt- und Verkehrsplanung voranzutreiben sind und damit in die aktuellen und gültigen politischen Beschlüsse eingebettet werden:

  1. Berücksichtigung der Radverkehrsförderung
  2. INSEK-Programm
  3. Errichtung der Klimaschutzsiedlung auf dem Schillinggelände und
  4. den Zielen Lärmreduktion, Klimaschutz und Reduktion der Luftschadstoffe

Zusätzlich sind mit dem Land NRW Abstimmungen zur L756 (ehemalige B68) notwendig, um den Verkehrsraum entsprechend der verkehrspolitischen Ziele der Stadt und des Landes zu gestalten.

Gemäß dieser Zielstellung treiben wir in Abstimmung mit den Projektpartnern (der Stadt Bielefeld und Straßen.NRW) die Planung zur Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden durch die Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 nach Sennestadt weiter voran.

Warum wird die StadtBahn nach Sennestadt gebaut und nicht nach Theesen oder Jöllenbeck?

Für eine Wiederaufnahme der Planung einer StadtBahn nach Theesen oder Jöllenbeck sind politische Entscheidungen wie in der Sennestadt erforderlich, die aktuell noch nicht vorliegen.

Grundsätzlich haben wir 2011 für das Mobilitätskonzept »moBiel 2030« mithilfe einer Potenzialanalyse insgesamt 15 StadtBahn-Verlängerungen untersucht und bewertet. Daraus ergab sich für die Verlängerungsmaßnahmen nach Heepen, Stieghorst und Sennestadt die höchste Priorität. Zurzeit werden aufgrund der Bürgerbefragung vom 25. Mai 2014 und der darauf folgenden politischen Beschlüsse die beiden StadtBahn-Ausbauprojekte Sennestadt und Stieghorst/Hillegossen vorangetrieben.

Die Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden kann dabei ein Startpunkt für weitere Ausbauprojekte sein: Denn die am 14. März 2019 beschlossene Mobilitätsstrategie der Stadt Bielefeld sieht den Ausbau des ÖPNV als eines der wichtigen Kernziele an. Im aktuell erarbeiteten Nahverkehrsplan – dem Rahmenplan für das StadtBahn- und Busnetz der Stadt Bielefeld – werden darauf aufbauend konkrete StadtBahn-Ausbaumaßnahmen hinsichtlich ihres Verkehrsnutzen untersucht.

Wodurch wird die StadtBahn ein Standortvorteil für die lokale Wirtschaft und den Wohnungsmarkt in Senne und Sennestadt?

Durch eine StadtBahn-Anbindung wird eine direkte, schnelle und umweltfreundliche Verbindung nach Brackwede, Bethel und in die Bielefelder Innenstadt geschaffen.

Das macht das Viertel attraktiv für aktuelle und künftige Bürgerinnen, Bürger und Arbeitgeber: Arbeitnehmer kommen besser von und zur Arbeit, Schulen der Sennestadt und Innenstadt sind besser erreichbar, die Anbindung für Kunden der lokalen Wirtschaft attraktiver.

Durch die StadtBahn bietet sich zudem die Möglichkeit, die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt zu neuen Mobilitätskonzepten und zur Umgestaltung des Straßenraums umzusetzen. Ein attraktiver Straßenraum, in dem die Menschen gern unterwegs sind, steigert die Wohnqualität und auch die Attraktivität für Gewerbe und Einzelhandel.

Planungsprozess & Beteiligung

Planungsprozess & Beteiligung

Wie ist der aktuelle Stand der Planungen? Wann gibt es mehr Details?

moBiel hat die Vorplanung entlang der L756 im Jahr 2019 abgeschlossen und mit der Stadt Bielefeld und Straßen.NRW abgestimmt. Darin wurden nach Festlegung von Planungsparametern mit allen Planungsbeteiligten für jeden Knotenpunkt Variantenuntersuchungen durchgeführt. Bei den Voruntersuchungen standen die bauliche Machbarkeit und das Verkehrskonzept im Vordergrund. Auch eine erste Nutzen-Kosten-Untersuchung war Bestandteil der Vorplanung. Diese Vorplanung wurde Ende 2019 in der Öffentlichkeit vorgestellt. An dieser Planung arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von moBiel und Stadt Bielefeld parallel weiter. Die zahlreichen Rückmeldungen aus den Bürgerinformationsveranstaltungen und aus der Politik werden geprüft und –- wenn wirtschaftlich, juristisch und rein tatsächlich möglich – in die Planung einfließen. Im Jahr 2020 wird ein Nahverkehrskonzept unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet, um die Trassenführung in Sennestadt sowie ergänzende Mobilitätsangebote festzulegen.

Wie lange wird die Planung dauern und wann wird dann gebaut?

Im Anschluss an die Vorplanung erfolgt die Entwurfsplanung für die gesamte Strecke. Hierbei führen wir auch eine Wirtschaftlichkeitsprüfung und eine Umweltverträglichkeitsprüfung durch, die voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen wird.

Nach Abschluss der Vor- und Entwurfsplanungen starten wir im Anschluss in das sog. Planfeststellungsverfahren. Dieses findet bei der Bezirksregierung statt und hat die Baugenehmigung zum Ziel. Wie lange das Planfeststellungsverfahren selbst dauert, kann derzeit nicht genau abgeschätzt werden. Erst nach Vorlage der Genehmigung, dem sog. Planfeststellungsbeschluss, kann der Bau begonnen werden.

Wann werden direkt betroffene Anwohnerinnen und Anwohner über den aktuellen Planungsstand informiert?

Der Dialog mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern ist moBiel besonders wichtig. moBiel und die Stadt Bielefeld sind direkt nach Fertigstellung der Vorplanung in persönliche Gespräche mit den direkt betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern gegangen. Im Anschluss daran, im Dezember 2019, wurden die Planungen entlang der L756 allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. In der Weiterplanung wird eine kontinuierliche Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohner angestrebt.

Linienführung & Netzkonzept

Linienführung & Netzkonzept

Was bedeutet das Projekt für das Bus-Liniennetz?

Die StadtBahn-Linie 1 soll zukünftig die bisherige Bus-Linie 135 ersetzen. Das ergänzende Busnetz rund um die zukünftige StadtBahn befindet sich zurzeit noch in der Planung. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Zubringerverbindungen zur Mobilitätslinie zu stärken und auszubauen. Dadurch können auch die umliegenden Ortsteile und Nachbargemeinden von der neuen Mobilitätslinie profitieren.

Klar ist, dass es weiterhin einen zentralen Umsteigeplatz in der Sennestadt geben wird. Für alle bisherigen Nutzer der Linie 135 und ihrer Zubringer entfällt durch den Ausbau der StadtBahn-Linie 1 ein Umstieg. Zusätzlich sind in Verbindung mit der neuen Mobilitätslinie auch weitere Mobilitätsangebote in Prüfung, beispielsweise Fahrrad-, Car- oder E-Roller-Sharings.

Die Vorschläge besserer Anbindungen an Verknüpfungspunkte mit dem regionalen Schienenverkehr oder an Einkaufsschwerpunkte sind nicht neu, konnten aber bisher noch nicht in konkrete, umsetzbare Netzkonzepte überführt werden. Vom Amt für Verkehr wird darum derzeit der Nahverkehrsplan der Stadt Bielefeld neu aufgesetzt, der den Rahmenplan für das StadtBahn- und Busnetz bildet. Im Zuge der Neuaufstellung dieses Nahverkehrsplanes können Anregungen aus Politik, Interessensverbänden und von Bürgern neu geprüft werden.

Welche Vorteile gibt es für Senne-Buschkamp, Sennestadt, Brackwede und umliegende Stadtteile?

Die neue StadtBahn-Verbindung ermöglicht neue umweltfreundliche Direktverbindungen: Senner, Sennestädter und angrenzende Orte kommen ohne Zeitverlust und ganz ohne oder nur noch mit einem Umstieg schneller und komfortabler nach Brackwede, Gadderbaum oder in die Innenstadt – und damit genau in die Teile der Stadt, in die sie laut Statistik täglich viele Wege erledigen.

Auch die Erreichbarkeit des Klinikums und des Schulzentrums auf der Rosenhöhe kann mit der neuen Direktverbindung für Besucher, Schüler und Arbeitnehmer aus Senne-Buschkamp, Sennestadt und der weiteren Umgebung maßgeblich verbessert werden. Allgemein rücken die Stadt- und Ortsteile durch die Mobilitätslinie näher zusammen, sodass Fahrten in ganz Bielefeld sowie in die Nachbargemeinden Schloß Holte-Stukenbrock und Oerlinghausen komfortabler werden.

Dadurch wird erfahrungsgemäß auch ein Umstieg vom eigenen PKW auf den öffentlichen Verkehr entscheidend attraktiver, wodurch sich ebenso Entlastungen für die Straßen in Brackwede sowie Senne-Buschkamp und Sennestadt ergeben werden. Die Stadtteile gewinnen somit zusätzlich an Lebensqualität. Das dient den Anwohnerinnen und Anwohnern und macht die Viertel ebenso attraktiver.

Durch die StadtBahn bietet sich zudem die Möglichkeit, die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt zu neuen Mobilitätskonzepten und zur Umgestaltung des Straßenraums umzusetzen sowie eine stadtverträgliche Neugestaltung der L756 mit Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer – auch Radfahrer und Fußgänger. Ein attraktiver Straßenraum, in dem die Menschen gern unterwegs sind, steigert die Wohnqualität und auch die Attraktivität für Gewerbe und Einzelhandel.

Die Bus-Linie 135 fährt heute schon im 10-Minuten-Takt. Das Angebot ist doch gut. Warum brauchen wir die StadtBahn-Verlängerung?

Durch die Direktverbindungen entfällt der Umstieg vom Bus der Linie 135 auf die StadtBahn-Linie 1 an der Haltestelle Senne. Zudem bieten die neuen Bahnen ein verbessertes Platzangebot und mehr Reisekomfort: etwa für Familien mit Kinderwagen, ältere oder eingeschränkte Personen mit Rollstuhl und Rollator oder Reisende mit Taschen und Koffern.

Auch Fahrten von und in die umliegenden Ortsteile Eckardtsheim, Heideblümchen, Dalbke und die Nachbargemeinden Schloß Holte-Stukenbrock und Oerlinghausen werden komfortabler: Für eine Fahrt von oder in die Innenstadt oder Brackwede entfällt ein Umstieg.

Wird es zukünftig neue Park + Ride Parkplätze geben?

Entlang der neuen Mobilitätslinie ist angedacht, an mehreren Standorten multimodale Verknüpfungspunkte, sogenannte »Mobilstationen«, einzurichten und damit verschiedenste Verkehrsarten vernetzen zu können. Diese können neben Busverknüpfungen auch P+R, B+R (Bike & Ride) sowie unterschiedliche Sharing-Angebote aufweisen. Die Betrachtung von P+R- und B+R-Stationen/Standorten ist ein wichtiger Teil des Nahverkehrskonzeptes. Mögliche Standorte werden in den weiteren Planungsschritten vertieft untersucht.

Werden alternative Antriebsformen für Busse untersucht, etwa Elektro- und Wasserstoffbusse?

Über den Einsatz neuer Antriebsformen denken wir intensiv nach. Anfang 2019 haben wir 22 neue Busse mit Hybridmodul für den Stadtverkehr beschafft, die auf dem neuen Betriebshof in Sennestadt stationiert sind. Da batteriebetriebene Elektrofahrzeuge derzeit noch Nachteile hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und geringer Reichweiten haben, werden wir zukünftig den Einsatz ebenfalls emissionsfreier Wasserstoffbusse testen.

Die Kapazität und der Komfort der neuen Vamos-StadtBahn ist unabhängig von den Antriebsarten mit Bussen nicht zu vergleichen und zu erreichen: Bahnen werden durch die zeitgemäße Trassierung auch bei höheren Geschwindigkeiten gleichmäßig und komfortabel in den Gleisen geführt. Durch den hohen geplanten Anteil an eigenen Bahnkörpern kann die StadtBahn zudem an möglichem Kfz-Rückstau durch Unfälle oder Störungen häufig vorbeifahren, während ein Bus weiterhin im Stau stünde.

Werden die neuen Vamos-Bahnen nach Sennestadt fahren?

Die Vamos-Bahnen sollen langfristig auf allen Linien in Bielefeld fahren. Die Mobilitätslinie nach Sennestadt wird deshalb so geplant, dass der Vamos dort fahren kann.

Dafür müssen noch einige Streckenabschnitte in Brackwede und der Innenstadt verbreitert werden. Diese Planungen treiben wir ebenso wie die Mobilitätslinie stark voran, um unsere Altfahrzeuge sukzessive gegen Neufahrzeuge auszutauschen.

Wie soll die Linie 1, die heute schon mit vielen Störungen zu kämpfen hat, die Sennestadt pünktlich und stabil anbinden?

Die Störungen auf der heutigen StadtBahn-Linie 1 sind vor allem auf Behinderungen durch andere Verkehrsteilnehmer (Falschparker, Rückstaus etc.) und lange Ein- und Ausstiegsvorgänge an den Haltestellen zurückzuführen. Darum beschleunigen wir wo möglich auch den Haltestellenausbau mit barrierefreien Hochbahnsteigen.

Darüber hinaus arbeiten wir mit der Stadt Bielefeld daran, Unfallschwerpunkte zu entschärfen. Die Reduzierung der Störungsanfälligkeit der Gesamtlinie ist heute schon ein zentrales Ziel.

Die Mobilitätslinie fährt entlang der L756 ausschließlich auf eigenen Bahnkörpern, damit die StadtBahn unabhängiger vom übrigen Verkehr geführt werden kann.

Werden die Varianten in die Nordstadt nicht weiter betrachtet?

In einem Beteiligungsprozess im Juni 2020 soll nun ein Nahverkehrskonzept für die Mobilitätslinie entwickelt werden. Dabei ist die StadtBahn bis zur Kreuzkirche eine wichtige Basis, die mit alternativen Trassen und ergänzenden Verkehrsmitteln ergänzt werden muss. Welche Trassenverläufe das sein können und welche Verkehrsmittel die Mobilität verbessern können, soll in dem Nahverkehrskonzept gemeinsam erarbeitet werden.

Die beiden Trassen werden genau wie weitere mögliche Trassen im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes – mit den dazugehörigen ergänzenden Verkehrsmitteln wie Bus oder onDemand – betrachtet und im Anschluss von einem Gutachterbüro bewertet.

Ist denn die Wirtschaftlichkeit bei einer Trasse, die nur bis zur Kreuzkirche reichen wird, gegeben?

Die Wirtschaftlichkeit einer Trasse bis zur Kreuzkirche wurde noch nicht geprüft. Dazu fehlt bis jetzt ein Konzept für die ergänzenden Verkehrsmittel. Im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes werden verschiedene Stadtbahn-Trassen sowie ergänzende Verkehrsmitteln bewertet. Auf dieser Grundlage kann eine Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt werden.

Im Zuge der Konkretisierung der Planung wird im Anschluss an die Entwurfsplanung dann eine sogenannte Standardisierte Bewertung durchgeführt. In dieser werden nach einem bundesweit einheitlichen Verfahren die gesamtwirtschaftlichen Kosten und der Nutzen des Projektes ermittelt. Der Nachweis, dass der Nutzen über den Kosten liegt, ist erforderlich, damit das Projekt aus Bundesmitteln finanziert werden kann.

Nahverkehrskonzept

Was sind die Ziele des Nahverkehrskonzeptes?

moBiel und der Stadt Bielefeld ist es wichtig, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives und bürgernahes Nahverkehrskonzept für den Bielefelder Süden rund um die Mobilitätslinie zu entwickeln.

Dabei sollen Ideen…

  • zu einer möglichen StadtBahn-Trasse bzw. einem Endpunkt ab der Kreuzkirche,
  • zu einem Busnetz in Verbindung mit der geplanten StadtBahn-Trasse sowie
  • zu ergänzenden Mobilitätsangeboten

… gesammelt und bewertet werden.

Mit dem Nahverkehrskonzept sollen Vorzugsvarianten für eine attraktive Erschließung und Anbindung der Stadtteile Senne und Sennestadt durch den ÖPNV mit Einbindung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet werden. Das Nahverkehrskonzept soll sowohl die Stadtteile wirtschaftlich fördern, als auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
 

Wie ist das Vorgehen?

Geplant ist ein dreistufiges Verfahren.

In der ersten Phase werden mögliche Trassenverläufe und Bus-Konzepte gesammelt. Die Bürgerinnen und Bürgern haben im Juni die Möglichkeit hierfür auf einer Online-Plattform ihre Ideen und Vorschläge einzureichen. Zusätzlich ist es moBiel wichtig, eine Beteiligungsalternative für nicht online-affine Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Dazu werden Unterlagen per Post gesendet, die dann an moBiel zurückgeschickt werden können. Der Fokus soll aber auf der Online-Plattform liegen und moBiel ermutigt jeden dazu, dieses leicht zu bedienende Instrument zu nutzen.

Alle gesammelten Ideen und Vorschläge werden dann in der zweiten Stufe von einem beauftragten Gutachterbüro untersucht und standardisiert bewertet. Die Vorschläge mit der besten Bewertung werden den Bürgerinnen und Bürgern im Herbst 2020 vorgestellt.

In einer dritten Stufe werden die besten Vorschläge einer detaillierten verkehrlichen Betrachtung unterzogen mit dem Ziel, Anfang 2021 eine Vorzugsvariante vorstellen zu können.

Bauplanung & Verkehrsraum

Bauplanung & Verkehrsraum

Wird es durchgängige und sichere Radwege geben?

Wir legen hohen Wert auf die Berücksichtigung der Interessen aller Verkehrsteilnehmer. Entlang der L756 beispielsweise wird derzeit viel Platz für den Autoverkehr beansprucht. Die Anbindung an die StadtBahn eröffnet die Möglichkeit, den Raum neben der StadtBahn-Trasse neu aufzuteilen und dabei auch auf die Belange der Radfahrer einzugehen.

Unser Ziel ist es, die Nutzungsqualität für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Dafür arbeiten wir eng mit dem Amt für Verkehr der Stadt Bielefeld zusammen, das für die Radwegeplanung zuständig ist. Darüber hinaus werden wir frühzeitig das Gespräch und den Austausch mit den Interessenvertretern für den Radverkehr in Bielefeld suchen.

Ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch die StadtBahn zu rechnen?

Die StadtBahn wird wie die heutige Bus-Linie 135 auch im 10-Minuten-Takt verkehren und somit keine zusätzlichen Verkehrsmengen bringen.

Erfahrungen aus früheren Verlängerungen wie nach Stieghorst zeigen eher, dass der Umstieg auf die StadtBahn leichter als auf den Bus fällt. Wir rechnen darum damit, dass mehr Fahrgäste häufiger ihr Auto stehen lassen und somit zur Entlastung der Straßen beitragen.

Wie wird sichergestellt, dass die L756 in Stoßzeiten weiterhin leistungsfähig bleibt?

Im Abschnitt der L756 von der heutigen Endstation Senne bis zum Sennestadtteich werden die Fahrstreifen auf den Autoverkehr nach Fertigstellung der Autobahn A33 ausgerichtet.

Zwischen moBiel, Straßen.NRW und der Stadt Bielefeld besteht Einigkeit darüber, die vier Fahrstreifen der Paderborner Straße zwischen Buschkampkreuzung und Eickelmann-Kreuzung als Autobahnzu- und -abbringer aufgrund der hohen verkehrlichen Bedeutung des Abschnittes zu erhalten.

Zwischen Friedhofstraße und Buschkampkreuzung sowie zwischen Eickelmann-Kreuzung und Ortsausgang Sennestadt prognostizieren Verkehrsgutachten mit der Fertigstellung der A33 eine Entlastung der anderen vierstreifigen Abschnitte der heutigen L756 (ehemalige B68). In diesem Bereich ist ein Rückbau auf zwei Fahrstreifen mit neuen Radverkehrsanlagen geplant.

Wie wird die Straßenführung aufgeteilt? Wird es Eingriffe in Privatgrund geben?

Das Ziel von moBiel ist, die Eingriffe in die Seitenräume möglichst gering zu halten. Im Rahmen der Vorplanung hat sich gezeigt, dass an einigen Stellen ein Eingriff notwendig sein könnte. Mit den betroffenen Anwohnern führen die Stadt Bielefeld und moBiel kontinuerlich direkte Gespräche.

Wie soll die neue StadtBahn-Trasse entlang der L756 verlaufen?

Entlang der gesamten L756 (Paderborner Straße/Brackweder Straße) wird die Mobilitätslinie auf eigener Trasse in nördlicher Seitenlage geplant.

Die StadtBahn-Trasse liegt von der Rosenhöhe kommend bereits in nördlicher Lage. In Sennestadt wird die Trasse wiederum nach Norden in die Elbeallee abbiegen. Zudem kann die StadtBahn unabhängig von den Zu- und Abfahrten zur und von der Autobahn A2 besser unter den bestehenden Brücken in den nördlichen Brückenfeldern geführt werden.

Somit ist die StadtBahn weitestgehend unabhängig vom übrigen Verkehr und muss die parallel laufende Fahrbahn der Brackweder Straße und Paderborner Straße nicht kreuzen. Das kommt der Leistungsfähigkeit der L756 und seiner Knotenpunkte zugute.

Für die Privatzufahrten in den Ortslagen Buschkamp und Sennestadt sind sichere Querungen über die StadtBahn-Trasse unser oberstes Ziel. Mehr Einzelheiten hierzu können wir erst in der Entwurfsplanung vorstellen.

Durch den Rückbau wird es doch zu Staus an den Knotenpunkten kommen. Wie werden die Kreuzungsbereiche gestaltet?

Wir befinden uns derzeit in der Vorplanung des Vorhabens. Im Zuge des Vorhabens legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte entlang der Strecken sowie auf die Verbesserung der Verkehrsführung.

Für die Eickelmann-Kreuzung selbst sind unabhängig von der StadtBahn-Planung Umbauten aufgrund der veränderten Verkehrsmengen durch das Industriegebiet Fuggerstraße vorgesehen. Diese werden derzeit vom Landesbetrieb Straßen.NRW und von der Stadt Bielefeld erörtert und vorangetrieben.

Wo werden Parkplätze wegfallen und wie wird der Wegfall kompensiert?

Wir befinden uns derzeit in der Vorplanung des Vorhabens. Daher können wir zu diesem Zeitpunkt noch keine detaillierten und verlässlichen Informationen zu einem möglichen Wegfall von Parkmöglichkeiten und etwaigen Kompensationen mitteilen.

Im weiteren Verlauf werden wir die Bürgerinnen und Bürgern sowie insbesondere die anliegenden Gewerbetreibenden eng in die Planung einbinden. Das gilt sowohl hinsichtlich der Parkplatzsituation in der Sennstadt als auch hinsichtlich der Planung der einzelnen Bauabschnitte.

Wir werden alle Betroffenen kontinuierlich über den aktuellen Stand des Projekts informieren und legen besonderen Wert auf die Berücksichtigung der Interessen der anliegenden Gewerbetreibenden.

Welche Haltestellen wird es geben? Wo sind diese eingeplant?

Die Standortwahl für die Haltestellen richtet sich vor allem nach der baulichen Machbarkeit von Hochbahnsteigen. Weitere Kriterien sind die Fußwege in die Wohngebiete, zu Arbeitsstätten und zu zentralen Einkaufsmöglichkeiten.

Für die gesamte Länge der L756 sind die StadtBahn-Trasse und deren Haltestellen in nördlicher Seitenlage geplant. Die Hochbahnsteige entlang der L756 werden voraussichtlich als Seitenbahnsteige rechts und links der StadtBahn-Trasse umgesetzt.

Verliert mein Haus oder meine Wohnung nicht an Wert, wenn eine StadtBahn daran vorbeigeführt wird?

Nein. Studien und Erfahrungswerte zeigen, dass der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs die Attraktivität von Wohnlagen steigert.

Der Ausbau schafft häufig neue Impulse und Investitionen in bestehende und neue Wohngebiete. Mit dem Mobilitätsgewinn kann darum auch eine Wertsteigerung von Immobilien verbunden sein.

Wie lange wird gebaut?

Eine genaue Bauzeit kann in diesem frühen Stadium der Planungen noch nicht genau ermittelt werden. Der StadtBahn-Ausbau wird schrittweise in mehreren Bauabschnitten erfolgen, sodass kein Anwohner über die gesamte Bauzeit direkt betroffen sein wird.

Die genauen Bauabschnitte und die Baulogistik werden nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses im Zuge der Umsetzungsvorbereitung festgelegt.

Stadtgestaltung & Umwelt

Stadtgestaltung & Umwelt

Warum wird die Mobilitätslinie in Hochflurtechnik geplant und nicht mehr in Niederflur?

Die ursprüngliche Idee der Linie 5 sah eine Niederflurvariante als technisch eigenständiges Netz vor. Mit einer Netzlänge von Heepen über die Innenstadt nach Sennestadt wären ausreichend viele Fahrgäste für eine wirtschaftlich funktionierende Linie erreichbar gewesen. Die Linie 5 wäre als Niederflurlinie tragfähig gewesen und hätte auf der ganzen Strecke in Brackwede, Senne und Sennestadt barrierefreie Niederflurbahnsteige ermöglicht.

Die geplante Mobilitätslinie schließt sich an dem reinen Hochflurnetz an und wird damit ein fester Bestandteil des durch den innerstädtischen StadtBahn-Tunnel festgelegten Systems. Aus Fahrgastsicht und Kosten-Nutzen-Sicht ist die bequeme Durchfahrtmöglichkeit ohne Umstieg von Sennestadt oder Brackwede in die Innenstadt einer der entscheidenden Vorteile der neuen Mobilitätslinie.

Weder eine Teilstrecke in Niederflur von der Innenstadt nach Sennestadt noch eine Teilstrecke vom Brackweder Bahnhof nach Sennestadt wären wirtschaftlich tragfähig und für die Fahrgäste attraktiv.

Wie soll eine Trennwirkung durch die StadtBahn mit ihren Hochbahnsteigen und Oberleitungen verhindert werden?

Die Bahnsteige, Bahnanlagen und den neu gestalteten Straßenraum harmonisch ins Stadtbild einzufügen ist uns wichtig. Dafür erarbeiten wir gemeinsam mit der Stadt und externen Partnern ein stimmiges Gestaltungskonzept.

Für die Brackweder Hauptstraße und auch zukünftige Hochbahnsteige entwickeln wir einen neuen Bielefelder Bahnsteigtyp, den sogenannten Bahnsteig 2.0. Im Fokus steht dabei auch für die Mobilitätslinie, dass die Hochbahnsteige städtebaulich ansprechend, barrierefrei und kundenorientiert ins Umfeld integriert werden. Zusätzlich werden die neuen StadtBahn-Haltestellen am Fußwegenetz der Senne und der Sennestadt ausgerichtet und tragen mit neuen Querungsmöglichkeiten an den Zugängen dazu bei, die heute starke Barriere zu entschärfen.

Die Anbindung mit der StadtBahn eröffnet zudem die Möglichkeit, den Raum entlang der Linie neu aufzuteilen und gestalterisch aufzuwerten. Auch die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt können so unterstützt werden: etwa in ihren neuen Mobilitätskonzepten und einer stadtverträglichen Neugestaltung der Straßenräume mit Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer (auch Radfahrer und Fußgänger).

Müssen für die Mobilitätslinie Bäume gefällt werden?

Gemeinsam mit Umwelt-, Bau- und Amt für Verkehr arbeiten wir an einer möglichst eingriffsarmen und stadtgestalterisch-verträglichen Lösung. Unser Ziel ist es, die Eingriffe in die Seitenräume und in die Lebensräume von Mensch und Tier so gering wie möglich zu halten. Dabei berücksichtigen wir auch die Ziele des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) für die Sennestadt.

Sollte es zu Baumfällungen kommen, wird es für jeden gefällten Baum eine Ausgleichs- bzw. Ersatzpflanzungen geben.

Wenn alle 10 Minuten eine StadtBahn fährt, dann entstehen für die Anlieger doch erhöhte Lärmbelästigungen und starke Vibrationen. Was tut moBiel dagegen?

Der Lärm und Emissionsschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner ist uns ein wichtiges Anliegen. Im weiteren Planungsprozess werden wir detaillierte Lärm- und Erschütterungsgutachten von externen Gutachtern anfertigen lassen, die auch die Überprüfung der Gebäude entlang der Trasse und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Lärmreduktion beinhalten werden.

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Wie teuer wird die Verlängerung der Linie 1 und wer trägt die Kosten dafür?

Die Gesamtinvestitionen für die Mobilitätslinie werden voraussichtlich bis zu 90 Prozent vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen. Die restlichen Kosten tragen die Stadt Bielefeld und moBiel. Voraussetzung für die Förderung durch Bund und Land ist jedoch der Nachweis der Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts.

Die Stadt Bielefeld und das Land NRW haben deutlich signalisiert, dass sie dem Vorhaben ebenso große Bedeutung wie wir beimessen. In der Vergangenheit konnten wir bei einem Großteil der Baumaßnahmen den Kostenrahmen einhalten.

Eine erste belastbare Kostenschätzung kann erst nach Ende der Entwurfsplanung vorgestellt werden.

Wie wird die Wirtschaftlichkeit geprüft?

Für das Gelingen des Projekts ist die Wirtschaftlichkeit neben der Schließung der Mobilitätslücke ein zentrales Anliegen. Bereits in einer frühen Phase der Vorplanung hat ein Gutachter die grundsätzliche Wirtschaftlichkeit des Vorhabens festgestellt.

Im Zuge der Konkretisierung der Planung wird parallel zur Entwurfsplanung eine sogenannte standardisierte Bewertung durchgeführt. In dieser werden nach einem bundesweit einheitlichen Verfahren die gesamtwirtschaftlichen Kosten und der Nutzen des Projektes ermittelt. Der Nachweis, dass der Nutzen über den Kosten liegt, ist erforderlich, damit das Projekt aus Bundesmitteln finanziert werden kann.

Projekthintergründe

Projekthintergründe

Warum kommt die Planung einer StadtBahn nach Sennestadt so spät?

Sennestadt gehört seit der Gebietsreform 1972 zu Bielefeld. Schon damals war eine StadtBahn-Anbindung vorgesehen. In den Folgejahren wurden zunächst einige andere Projekte in Bielefeld umgesetzt – wie der innerstädtische StadtBahn-Tunnel, der 1991 eröffnet wurde und die Linie 4 zur Universität, die seit 2000 kaum mehr wegzudenken ist.

In der Zwischenzeit liefen die Planungen auch für andere Stadtteile weiter. Aus dem Mobilitätskonzept »moBiel 2030« ergab sich für Sennestadt die Planung der neuen Linie 5 von Heepen bis Sennestadt in Niederflurtechnik, die infolge der Bürgerbefragung 2014 nicht umgesetzt wird. Schließlich wurde die Hochflurlinie von Senne nach Sennestadt 2016 vom Rat der Stadt Bielefeld beschlossen. Seit 2018 läuft die Planung unter Berücksichtigung der aktuellsten Rahmenbedingungen.

Inwiefern betrifft die Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 den geplanten Bau der Klimaschutzsiedlung?

Die geplante Klimaschutzsiedlung auf dem ehemaligen Schilling-Gelände ist ein zukunftsweisendes Projekt der Stadt Bielefeld. Die Klimaschutzsiedlung gewinnt durch die Anbindung an die StadtBahn deutlich an Attraktivität: Denn nachhaltiges Wohnen setzt eine nachhaltige Mobilität vor. Hierfür leistet der StadtBahn-Ausbau einen zentralen Beitrag.

Die Bürgerbefragung am 25. Mai 2014 hat die StadtBahn abgelehnt: Wieso wird jetzt doch geplant?

In der Bürgerbefragung stand die Frage im Fokus »Soll die StadtBahn-Linie 5 von Sennestadt nach Heepen gebaut werden«. Die damaligen Planungen sahen vor, die Linie 5 als Niederflurlinie von der Württemberger Allee in Sennestadt über Brackwede und die Innenstadt nach Heepen zu bauen. Hierbei konnten alle Bielefelder ihre Stimme abgeben. Gegen das Vorhaben sprachen sich insgesamt 53,4 Prozent der Bielefelder aus. Die Sennestädter befürworteten die Linie allerdings überwiegend: 63,7 Prozent der Stimmen wurden für die StadtBahn abgegeben.

Aufgrund der hohen Zustimmung für die StadtBahn in Sennestadt beschloss die Bezirksvertretung Sennestadt am 11.09.2014 einstimmig, dass alle erforderlichen Schritte zu unternehmen sind, um zumindest die StadtBahn nach Sennestadt zu realisieren. Dem schloss sich der Rat der Stadt am 25.06.2015 mit großer Mehrheit an und beauftragte uns und die Stadtverwaltung, eine neue Planung mit der Verlängerung der Linie 1 zur Anbindung der Sennestadt auf den Weg zu bringen.

Damit ist es endlich möglich, die grundlegende Mobilitätslücke im Bielefelder Süden zu schließen, die Sennestadt an das StadtBahn-Netz anzuschließen und damit den Ausbau des ÖPNV entscheidend voranzutreiben.

Was ist der konkrete Planungsauftrag für moBiel?

In seiner Sitzung vom 25. Juni 2015 beauftragte der Rat der Stadt Bielefeld uns und die Stadtverwaltung mit den Planungen für eine StadtBahn-Verlängerung der Linie 1 nach Sennestadt – mit dem Ziel, das Baurecht bzw. einen Planfeststellungsbeschluss herbeizuführen. Am 2. Februar 2016 beschloss der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Bielefeld, dass hierbei die Stadtbezirke Brackwede, Senne und Sennestadt mit einer hochwertigen StadtBahn-Erschließung miteinander zu verbinden sind und diese in Anlehnung an den Bestand als Hochflursystem auszubilden ist.

Zudem bekräftigte der Ausschuss am 26. Juni 2018, dass die Planungen der neuen Mobilitätslinie im Sinne einer integrierten Stadt- und Verkehrsplanung voranzutreiben sind und damit in die aktuellen und gültigen politischen Beschlüsse eingebettet werden:

  1. Berücksichtigung der Radverkehrsförderung
  2. INSEK-Programm
  3. Errichtung der Klimaschutzsiedlung auf dem Schillinggelände und
  4. den Zielen Lärmreduktion, Klimaschutz und Reduktion der Luftschadstoffe

Zusätzlich sind mit dem Land NRW Abstimmungen zur L756 (ehemalige B68) notwendig, um den Verkehrsraum entsprechend der verkehrspolitischen Ziele der Stadt und des Landes zu gestalten.

Gemäß dieser Zielstellung treiben wir in Abstimmung mit den Projektpartnern (der Stadt Bielefeld und Straßen.NRW) die Planung zur Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden durch die Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 nach Sennestadt weiter voran.

Warum wird die StadtBahn nach Sennestadt gebaut und nicht nach Theesen oder Jöllenbeck?

Für eine Wiederaufnahme der Planung einer StadtBahn nach Theesen oder Jöllenbeck sind politische Entscheidungen wie in der Sennestadt erforderlich, die aktuell noch nicht vorliegen.

Grundsätzlich haben wir 2011 für das Mobilitätskonzept »moBiel 2030« mithilfe einer Potenzialanalyse insgesamt 15 StadtBahn-Verlängerungen untersucht und bewertet. Daraus ergab sich für die Verlängerungsmaßnahmen nach Heepen, Stieghorst und Sennestadt die höchste Priorität. Zurzeit werden aufgrund der Bürgerbefragung vom 25. Mai 2014 und der darauf folgenden politischen Beschlüsse die beiden StadtBahn-Ausbauprojekte Sennestadt und Stieghorst/Hillegossen vorangetrieben.

Die Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden kann dabei ein Startpunkt für weitere Ausbauprojekte sein: Denn die am 14. März 2019 beschlossene Mobilitätsstrategie der Stadt Bielefeld sieht den Ausbau des ÖPNV als eines der wichtigen Kernziele an. Im aktuell erarbeiteten Nahverkehrsplan – dem Rahmenplan für das StadtBahn- und Busnetz der Stadt Bielefeld – werden darauf aufbauend konkrete StadtBahn-Ausbaumaßnahmen hinsichtlich ihres Verkehrsnutzen untersucht.

Wodurch wird die StadtBahn ein Standortvorteil für die lokale Wirtschaft und den Wohnungsmarkt in Senne und Sennestadt?

Durch eine StadtBahn-Anbindung wird eine direkte, schnelle und umweltfreundliche Verbindung nach Brackwede, Bethel und in die Bielefelder Innenstadt geschaffen.

Das macht das Viertel attraktiv für aktuelle und künftige Bürgerinnen, Bürger und Arbeitgeber: Arbeitnehmer kommen besser von und zur Arbeit, Schulen der Sennestadt und Innenstadt sind besser erreichbar, die Anbindung für Kunden der lokalen Wirtschaft attraktiver.

Durch die StadtBahn bietet sich zudem die Möglichkeit, die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt zu neuen Mobilitätskonzepten und zur Umgestaltung des Straßenraums umzusetzen. Ein attraktiver Straßenraum, in dem die Menschen gern unterwegs sind, steigert die Wohnqualität und auch die Attraktivität für Gewerbe und Einzelhandel.

Planungsprozess & Beteiligung

Planungsprozess & Beteiligung

Wie ist der aktuelle Stand der Planungen? Wann gibt es mehr Details?

moBiel hat die Vorplanung entlang der L756 im Jahr 2019 abgeschlossen und mit der Stadt Bielefeld und Straßen.NRW abgestimmt. Darin wurden nach Festlegung von Planungsparametern mit allen Planungsbeteiligten für jeden Knotenpunkt Variantenuntersuchungen durchgeführt. Bei den Voruntersuchungen standen die bauliche Machbarkeit und das Verkehrskonzept im Vordergrund. Auch eine erste Nutzen-Kosten-Untersuchung war Bestandteil der Vorplanung. Diese Vorplanung wurde Ende 2019 in der Öffentlichkeit vorgestellt. An dieser Planung arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von moBiel und Stadt Bielefeld parallel weiter. Die zahlreichen Rückmeldungen aus den Bürgerinformationsveranstaltungen und aus der Politik werden geprüft und –- wenn wirtschaftlich, juristisch und rein tatsächlich möglich – in die Planung einfließen. Im Jahr 2020 wird ein Nahverkehrskonzept unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet, um die Trassenführung in Sennestadt sowie ergänzende Mobilitätsangebote festzulegen.

Wie lange wird die Planung dauern und wann wird dann gebaut?

Im Anschluss an die Vorplanung erfolgt die Entwurfsplanung für die gesamte Strecke. Hierbei führen wir auch eine Wirtschaftlichkeitsprüfung und eine Umweltverträglichkeitsprüfung durch, die voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen wird.

Nach Abschluss der Vor- und Entwurfsplanungen starten wir im Anschluss in das sog. Planfeststellungsverfahren. Dieses findet bei der Bezirksregierung statt und hat die Baugenehmigung zum Ziel. Wie lange das Planfeststellungsverfahren selbst dauert, kann derzeit nicht genau abgeschätzt werden. Erst nach Vorlage der Genehmigung, dem sog. Planfeststellungsbeschluss, kann der Bau begonnen werden.

Wann werden direkt betroffene Anwohnerinnen und Anwohner über den aktuellen Planungsstand informiert?

Der Dialog mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern ist moBiel besonders wichtig. moBiel und die Stadt Bielefeld sind direkt nach Fertigstellung der Vorplanung in persönliche Gespräche mit den direkt betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern gegangen. Im Anschluss daran, im Dezember 2019, wurden die Planungen entlang der L756 allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. In der Weiterplanung wird eine kontinuierliche Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohner angestrebt.

Linienführung & Netzkonzept

Linienführung & Netzkonzept

Was bedeutet das Projekt für das Bus-Liniennetz?

Die StadtBahn-Linie 1 soll zukünftig die bisherige Bus-Linie 135 ersetzen. Das ergänzende Busnetz rund um die zukünftige StadtBahn befindet sich zurzeit noch in der Planung. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Zubringerverbindungen zur Mobilitätslinie zu stärken und auszubauen. Dadurch können auch die umliegenden Ortsteile und Nachbargemeinden von der neuen Mobilitätslinie profitieren.

Klar ist, dass es weiterhin einen zentralen Umsteigeplatz in der Sennestadt geben wird. Für alle bisherigen Nutzer der Linie 135 und ihrer Zubringer entfällt durch den Ausbau der StadtBahn-Linie 1 ein Umstieg. Zusätzlich sind in Verbindung mit der neuen Mobilitätslinie auch weitere Mobilitätsangebote in Prüfung, beispielsweise Fahrrad-, Car- oder E-Roller-Sharings.

Die Vorschläge besserer Anbindungen an Verknüpfungspunkte mit dem regionalen Schienenverkehr oder an Einkaufsschwerpunkte sind nicht neu, konnten aber bisher noch nicht in konkrete, umsetzbare Netzkonzepte überführt werden. Vom Amt für Verkehr wird darum derzeit der Nahverkehrsplan der Stadt Bielefeld neu aufgesetzt, der den Rahmenplan für das StadtBahn- und Busnetz bildet. Im Zuge der Neuaufstellung dieses Nahverkehrsplanes können Anregungen aus Politik, Interessensverbänden und von Bürgern neu geprüft werden.

Welche Vorteile gibt es für Senne-Buschkamp, Sennestadt, Brackwede und umliegende Stadtteile?

Die neue StadtBahn-Verbindung ermöglicht neue umweltfreundliche Direktverbindungen: Senner, Sennestädter und angrenzende Orte kommen ohne Zeitverlust und ganz ohne oder nur noch mit einem Umstieg schneller und komfortabler nach Brackwede, Gadderbaum oder in die Innenstadt – und damit genau in die Teile der Stadt, in die sie laut Statistik täglich viele Wege erledigen.

Auch die Erreichbarkeit des Klinikums und des Schulzentrums auf der Rosenhöhe kann mit der neuen Direktverbindung für Besucher, Schüler und Arbeitnehmer aus Senne-Buschkamp, Sennestadt und der weiteren Umgebung maßgeblich verbessert werden. Allgemein rücken die Stadt- und Ortsteile durch die Mobilitätslinie näher zusammen, sodass Fahrten in ganz Bielefeld sowie in die Nachbargemeinden Schloß Holte-Stukenbrock und Oerlinghausen komfortabler werden.

Dadurch wird erfahrungsgemäß auch ein Umstieg vom eigenen PKW auf den öffentlichen Verkehr entscheidend attraktiver, wodurch sich ebenso Entlastungen für die Straßen in Brackwede sowie Senne-Buschkamp und Sennestadt ergeben werden. Die Stadtteile gewinnen somit zusätzlich an Lebensqualität. Das dient den Anwohnerinnen und Anwohnern und macht die Viertel ebenso attraktiver.

Durch die StadtBahn bietet sich zudem die Möglichkeit, die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt zu neuen Mobilitätskonzepten und zur Umgestaltung des Straßenraums umzusetzen sowie eine stadtverträgliche Neugestaltung der L756 mit Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer – auch Radfahrer und Fußgänger. Ein attraktiver Straßenraum, in dem die Menschen gern unterwegs sind, steigert die Wohnqualität und auch die Attraktivität für Gewerbe und Einzelhandel.

Die Bus-Linie 135 fährt heute schon im 10-Minuten-Takt. Das Angebot ist doch gut. Warum brauchen wir die StadtBahn-Verlängerung?

Durch die Direktverbindungen entfällt der Umstieg vom Bus der Linie 135 auf die StadtBahn-Linie 1 an der Haltestelle Senne. Zudem bieten die neuen Bahnen ein verbessertes Platzangebot und mehr Reisekomfort: etwa für Familien mit Kinderwagen, ältere oder eingeschränkte Personen mit Rollstuhl und Rollator oder Reisende mit Taschen und Koffern.

Auch Fahrten von und in die umliegenden Ortsteile Eckardtsheim, Heideblümchen, Dalbke und die Nachbargemeinden Schloß Holte-Stukenbrock und Oerlinghausen werden komfortabler: Für eine Fahrt von oder in die Innenstadt oder Brackwede entfällt ein Umstieg.

Wird es zukünftig neue Park + Ride Parkplätze geben?

Entlang der neuen Mobilitätslinie ist angedacht, an mehreren Standorten multimodale Verknüpfungspunkte, sogenannte »Mobilstationen«, einzurichten und damit verschiedenste Verkehrsarten vernetzen zu können. Diese können neben Busverknüpfungen auch P+R, B+R (Bike & Ride) sowie unterschiedliche Sharing-Angebote aufweisen. Die Betrachtung von P+R- und B+R-Stationen/Standorten ist ein wichtiger Teil des Nahverkehrskonzeptes. Mögliche Standorte werden in den weiteren Planungsschritten vertieft untersucht.

Werden alternative Antriebsformen für Busse untersucht, etwa Elektro- und Wasserstoffbusse?

Über den Einsatz neuer Antriebsformen denken wir intensiv nach. Anfang 2019 haben wir 22 neue Busse mit Hybridmodul für den Stadtverkehr beschafft, die auf dem neuen Betriebshof in Sennestadt stationiert sind. Da batteriebetriebene Elektrofahrzeuge derzeit noch Nachteile hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und geringer Reichweiten haben, werden wir zukünftig den Einsatz ebenfalls emissionsfreier Wasserstoffbusse testen.

Die Kapazität und der Komfort der neuen Vamos-StadtBahn ist unabhängig von den Antriebsarten mit Bussen nicht zu vergleichen und zu erreichen: Bahnen werden durch die zeitgemäße Trassierung auch bei höheren Geschwindigkeiten gleichmäßig und komfortabel in den Gleisen geführt. Durch den hohen geplanten Anteil an eigenen Bahnkörpern kann die StadtBahn zudem an möglichem Kfz-Rückstau durch Unfälle oder Störungen häufig vorbeifahren, während ein Bus weiterhin im Stau stünde.

Werden die neuen Vamos-Bahnen nach Sennestadt fahren?

Die Vamos-Bahnen sollen langfristig auf allen Linien in Bielefeld fahren. Die Mobilitätslinie nach Sennestadt wird deshalb so geplant, dass der Vamos dort fahren kann.

Dafür müssen noch einige Streckenabschnitte in Brackwede und der Innenstadt verbreitert werden. Diese Planungen treiben wir ebenso wie die Mobilitätslinie stark voran, um unsere Altfahrzeuge sukzessive gegen Neufahrzeuge auszutauschen.

Wie soll die Linie 1, die heute schon mit vielen Störungen zu kämpfen hat, die Sennestadt pünktlich und stabil anbinden?

Die Störungen auf der heutigen StadtBahn-Linie 1 sind vor allem auf Behinderungen durch andere Verkehrsteilnehmer (Falschparker, Rückstaus etc.) und lange Ein- und Ausstiegsvorgänge an den Haltestellen zurückzuführen. Darum beschleunigen wir wo möglich auch den Haltestellenausbau mit barrierefreien Hochbahnsteigen.

Darüber hinaus arbeiten wir mit der Stadt Bielefeld daran, Unfallschwerpunkte zu entschärfen. Die Reduzierung der Störungsanfälligkeit der Gesamtlinie ist heute schon ein zentrales Ziel.

Die Mobilitätslinie fährt entlang der L756 ausschließlich auf eigenen Bahnkörpern, damit die StadtBahn unabhängiger vom übrigen Verkehr geführt werden kann.

Werden die Varianten in die Nordstadt nicht weiter betrachtet?

In einem Beteiligungsprozess im Juni 2020 soll nun ein Nahverkehrskonzept für die Mobilitätslinie entwickelt werden. Dabei ist die StadtBahn bis zur Kreuzkirche eine wichtige Basis, die mit alternativen Trassen und ergänzenden Verkehrsmitteln ergänzt werden muss. Welche Trassenverläufe das sein können und welche Verkehrsmittel die Mobilität verbessern können, soll in dem Nahverkehrskonzept gemeinsam erarbeitet werden.

Die beiden Trassen werden genau wie weitere mögliche Trassen im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes – mit den dazugehörigen ergänzenden Verkehrsmitteln wie Bus oder onDemand – betrachtet und im Anschluss von einem Gutachterbüro bewertet.

Ist denn die Wirtschaftlichkeit bei einer Trasse, die nur bis zur Kreuzkirche reichen wird, gegeben?

Die Wirtschaftlichkeit einer Trasse bis zur Kreuzkirche wurde noch nicht geprüft. Dazu fehlt bis jetzt ein Konzept für die ergänzenden Verkehrsmittel. Im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes werden verschiedene Stadtbahn-Trassen sowie ergänzende Verkehrsmitteln bewertet. Auf dieser Grundlage kann eine Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt werden.

Im Zuge der Konkretisierung der Planung wird im Anschluss an die Entwurfsplanung dann eine sogenannte Standardisierte Bewertung durchgeführt. In dieser werden nach einem bundesweit einheitlichen Verfahren die gesamtwirtschaftlichen Kosten und der Nutzen des Projektes ermittelt. Der Nachweis, dass der Nutzen über den Kosten liegt, ist erforderlich, damit das Projekt aus Bundesmitteln finanziert werden kann.

Nahverkehrskonzept

Was sind die Ziele des Nahverkehrskonzeptes?

moBiel und der Stadt Bielefeld ist es wichtig, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives und bürgernahes Nahverkehrskonzept für den Bielefelder Süden rund um die Mobilitätslinie zu entwickeln.

Dabei sollen Ideen…

  • zu einer möglichen StadtBahn-Trasse bzw. einem Endpunkt ab der Kreuzkirche,
  • zu einem Busnetz in Verbindung mit der geplanten StadtBahn-Trasse sowie
  • zu ergänzenden Mobilitätsangeboten

… gesammelt und bewertet werden.

Mit dem Nahverkehrskonzept sollen Vorzugsvarianten für eine attraktive Erschließung und Anbindung der Stadtteile Senne und Sennestadt durch den ÖPNV mit Einbindung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet werden. Das Nahverkehrskonzept soll sowohl die Stadtteile wirtschaftlich fördern, als auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
 

Wie ist das Vorgehen?

Geplant ist ein dreistufiges Verfahren.

In der ersten Phase werden mögliche Trassenverläufe und Bus-Konzepte gesammelt. Die Bürgerinnen und Bürgern haben im Juni die Möglichkeit hierfür auf einer Online-Plattform ihre Ideen und Vorschläge einzureichen. Zusätzlich ist es moBiel wichtig, eine Beteiligungsalternative für nicht online-affine Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Dazu werden Unterlagen per Post gesendet, die dann an moBiel zurückgeschickt werden können. Der Fokus soll aber auf der Online-Plattform liegen und moBiel ermutigt jeden dazu, dieses leicht zu bedienende Instrument zu nutzen.

Alle gesammelten Ideen und Vorschläge werden dann in der zweiten Stufe von einem beauftragten Gutachterbüro untersucht und standardisiert bewertet. Die Vorschläge mit der besten Bewertung werden den Bürgerinnen und Bürgern im Herbst 2020 vorgestellt.

In einer dritten Stufe werden die besten Vorschläge einer detaillierten verkehrlichen Betrachtung unterzogen mit dem Ziel, Anfang 2021 eine Vorzugsvariante vorstellen zu können.

Bauplanung & Verkehrsraum

Bauplanung & Verkehrsraum

Wird es durchgängige und sichere Radwege geben?

Wir legen hohen Wert auf die Berücksichtigung der Interessen aller Verkehrsteilnehmer. Entlang der L756 beispielsweise wird derzeit viel Platz für den Autoverkehr beansprucht. Die Anbindung an die StadtBahn eröffnet die Möglichkeit, den Raum neben der StadtBahn-Trasse neu aufzuteilen und dabei auch auf die Belange der Radfahrer einzugehen.

Unser Ziel ist es, die Nutzungsqualität für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Dafür arbeiten wir eng mit dem Amt für Verkehr der Stadt Bielefeld zusammen, das für die Radwegeplanung zuständig ist. Darüber hinaus werden wir frühzeitig das Gespräch und den Austausch mit den Interessenvertretern für den Radverkehr in Bielefeld suchen.

Ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch die StadtBahn zu rechnen?

Die StadtBahn wird wie die heutige Bus-Linie 135 auch im 10-Minuten-Takt verkehren und somit keine zusätzlichen Verkehrsmengen bringen.

Erfahrungen aus früheren Verlängerungen wie nach Stieghorst zeigen eher, dass der Umstieg auf die StadtBahn leichter als auf den Bus fällt. Wir rechnen darum damit, dass mehr Fahrgäste häufiger ihr Auto stehen lassen und somit zur Entlastung der Straßen beitragen.

Wie wird sichergestellt, dass die L756 in Stoßzeiten weiterhin leistungsfähig bleibt?

Im Abschnitt der L756 von der heutigen Endstation Senne bis zum Sennestadtteich werden die Fahrstreifen auf den Autoverkehr nach Fertigstellung der Autobahn A33 ausgerichtet.

Zwischen moBiel, Straßen.NRW und der Stadt Bielefeld besteht Einigkeit darüber, die vier Fahrstreifen der Paderborner Straße zwischen Buschkampkreuzung und Eickelmann-Kreuzung als Autobahnzu- und -abbringer aufgrund der hohen verkehrlichen Bedeutung des Abschnittes zu erhalten.

Zwischen Friedhofstraße und Buschkampkreuzung sowie zwischen Eickelmann-Kreuzung und Ortsausgang Sennestadt prognostizieren Verkehrsgutachten mit der Fertigstellung der A33 eine Entlastung der anderen vierstreifigen Abschnitte der heutigen L756 (ehemalige B68). In diesem Bereich ist ein Rückbau auf zwei Fahrstreifen mit neuen Radverkehrsanlagen geplant.

Wie wird die Straßenführung aufgeteilt? Wird es Eingriffe in Privatgrund geben?

Das Ziel von moBiel ist, die Eingriffe in die Seitenräume möglichst gering zu halten. Im Rahmen der Vorplanung hat sich gezeigt, dass an einigen Stellen ein Eingriff notwendig sein könnte. Mit den betroffenen Anwohnern führen die Stadt Bielefeld und moBiel kontinuerlich direkte Gespräche.

Wie soll die neue StadtBahn-Trasse entlang der L756 verlaufen?

Entlang der gesamten L756 (Paderborner Straße/Brackweder Straße) wird die Mobilitätslinie auf eigener Trasse in nördlicher Seitenlage geplant.

Die StadtBahn-Trasse liegt von der Rosenhöhe kommend bereits in nördlicher Lage. In Sennestadt wird die Trasse wiederum nach Norden in die Elbeallee abbiegen. Zudem kann die StadtBahn unabhängig von den Zu- und Abfahrten zur und von der Autobahn A2 besser unter den bestehenden Brücken in den nördlichen Brückenfeldern geführt werden.

Somit ist die StadtBahn weitestgehend unabhängig vom übrigen Verkehr und muss die parallel laufende Fahrbahn der Brackweder Straße und Paderborner Straße nicht kreuzen. Das kommt der Leistungsfähigkeit der L756 und seiner Knotenpunkte zugute.

Für die Privatzufahrten in den Ortslagen Buschkamp und Sennestadt sind sichere Querungen über die StadtBahn-Trasse unser oberstes Ziel. Mehr Einzelheiten hierzu können wir erst in der Entwurfsplanung vorstellen.

Durch den Rückbau wird es doch zu Staus an den Knotenpunkten kommen. Wie werden die Kreuzungsbereiche gestaltet?

Wir befinden uns derzeit in der Vorplanung des Vorhabens. Im Zuge des Vorhabens legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte entlang der Strecken sowie auf die Verbesserung der Verkehrsführung.

Für die Eickelmann-Kreuzung selbst sind unabhängig von der StadtBahn-Planung Umbauten aufgrund der veränderten Verkehrsmengen durch das Industriegebiet Fuggerstraße vorgesehen. Diese werden derzeit vom Landesbetrieb Straßen.NRW und von der Stadt Bielefeld erörtert und vorangetrieben.

Wo werden Parkplätze wegfallen und wie wird der Wegfall kompensiert?

Wir befinden uns derzeit in der Vorplanung des Vorhabens. Daher können wir zu diesem Zeitpunkt noch keine detaillierten und verlässlichen Informationen zu einem möglichen Wegfall von Parkmöglichkeiten und etwaigen Kompensationen mitteilen.

Im weiteren Verlauf werden wir die Bürgerinnen und Bürgern sowie insbesondere die anliegenden Gewerbetreibenden eng in die Planung einbinden. Das gilt sowohl hinsichtlich der Parkplatzsituation in der Sennstadt als auch hinsichtlich der Planung der einzelnen Bauabschnitte.

Wir werden alle Betroffenen kontinuierlich über den aktuellen Stand des Projekts informieren und legen besonderen Wert auf die Berücksichtigung der Interessen der anliegenden Gewerbetreibenden.

Welche Haltestellen wird es geben? Wo sind diese eingeplant?

Die Standortwahl für die Haltestellen richtet sich vor allem nach der baulichen Machbarkeit von Hochbahnsteigen. Weitere Kriterien sind die Fußwege in die Wohngebiete, zu Arbeitsstätten und zu zentralen Einkaufsmöglichkeiten.

Für die gesamte Länge der L756 sind die StadtBahn-Trasse und deren Haltestellen in nördlicher Seitenlage geplant. Die Hochbahnsteige entlang der L756 werden voraussichtlich als Seitenbahnsteige rechts und links der StadtBahn-Trasse umgesetzt.

Verliert mein Haus oder meine Wohnung nicht an Wert, wenn eine StadtBahn daran vorbeigeführt wird?

Nein. Studien und Erfahrungswerte zeigen, dass der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs die Attraktivität von Wohnlagen steigert.

Der Ausbau schafft häufig neue Impulse und Investitionen in bestehende und neue Wohngebiete. Mit dem Mobilitätsgewinn kann darum auch eine Wertsteigerung von Immobilien verbunden sein.

Wie lange wird gebaut?

Eine genaue Bauzeit kann in diesem frühen Stadium der Planungen noch nicht genau ermittelt werden. Der StadtBahn-Ausbau wird schrittweise in mehreren Bauabschnitten erfolgen, sodass kein Anwohner über die gesamte Bauzeit direkt betroffen sein wird.

Die genauen Bauabschnitte und die Baulogistik werden nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses im Zuge der Umsetzungsvorbereitung festgelegt.

Stadtgestaltung & Umwelt

Stadtgestaltung & Umwelt

Warum wird die Mobilitätslinie in Hochflurtechnik geplant und nicht mehr in Niederflur?

Die ursprüngliche Idee der Linie 5 sah eine Niederflurvariante als technisch eigenständiges Netz vor. Mit einer Netzlänge von Heepen über die Innenstadt nach Sennestadt wären ausreichend viele Fahrgäste für eine wirtschaftlich funktionierende Linie erreichbar gewesen. Die Linie 5 wäre als Niederflurlinie tragfähig gewesen und hätte auf der ganzen Strecke in Brackwede, Senne und Sennestadt barrierefreie Niederflurbahnsteige ermöglicht.

Die geplante Mobilitätslinie schließt sich an dem reinen Hochflurnetz an und wird damit ein fester Bestandteil des durch den innerstädtischen StadtBahn-Tunnel festgelegten Systems. Aus Fahrgastsicht und Kosten-Nutzen-Sicht ist die bequeme Durchfahrtmöglichkeit ohne Umstieg von Sennestadt oder Brackwede in die Innenstadt einer der entscheidenden Vorteile der neuen Mobilitätslinie.

Weder eine Teilstrecke in Niederflur von der Innenstadt nach Sennestadt noch eine Teilstrecke vom Brackweder Bahnhof nach Sennestadt wären wirtschaftlich tragfähig und für die Fahrgäste attraktiv.

Wie soll eine Trennwirkung durch die StadtBahn mit ihren Hochbahnsteigen und Oberleitungen verhindert werden?

Die Bahnsteige, Bahnanlagen und den neu gestalteten Straßenraum harmonisch ins Stadtbild einzufügen ist uns wichtig. Dafür erarbeiten wir gemeinsam mit der Stadt und externen Partnern ein stimmiges Gestaltungskonzept.

Für die Brackweder Hauptstraße und auch zukünftige Hochbahnsteige entwickeln wir einen neuen Bielefelder Bahnsteigtyp, den sogenannten Bahnsteig 2.0. Im Fokus steht dabei auch für die Mobilitätslinie, dass die Hochbahnsteige städtebaulich ansprechend, barrierefrei und kundenorientiert ins Umfeld integriert werden. Zusätzlich werden die neuen StadtBahn-Haltestellen am Fußwegenetz der Senne und der Sennestadt ausgerichtet und tragen mit neuen Querungsmöglichkeiten an den Zugängen dazu bei, die heute starke Barriere zu entschärfen.

Die Anbindung mit der StadtBahn eröffnet zudem die Möglichkeit, den Raum entlang der Linie neu aufzuteilen und gestalterisch aufzuwerten. Auch die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt können so unterstützt werden: etwa in ihren neuen Mobilitätskonzepten und einer stadtverträglichen Neugestaltung der Straßenräume mit Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer (auch Radfahrer und Fußgänger).

Müssen für die Mobilitätslinie Bäume gefällt werden?

Gemeinsam mit Umwelt-, Bau- und Amt für Verkehr arbeiten wir an einer möglichst eingriffsarmen und stadtgestalterisch-verträglichen Lösung. Unser Ziel ist es, die Eingriffe in die Seitenräume und in die Lebensräume von Mensch und Tier so gering wie möglich zu halten. Dabei berücksichtigen wir auch die Ziele des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) für die Sennestadt.

Sollte es zu Baumfällungen kommen, wird es für jeden gefällten Baum eine Ausgleichs- bzw. Ersatzpflanzungen geben.

Wenn alle 10 Minuten eine StadtBahn fährt, dann entstehen für die Anlieger doch erhöhte Lärmbelästigungen und starke Vibrationen. Was tut moBiel dagegen?

Der Lärm und Emissionsschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner ist uns ein wichtiges Anliegen. Im weiteren Planungsprozess werden wir detaillierte Lärm- und Erschütterungsgutachten von externen Gutachtern anfertigen lassen, die auch die Überprüfung der Gebäude entlang der Trasse und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Lärmreduktion beinhalten werden.

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Wie teuer wird die Verlängerung der Linie 1 und wer trägt die Kosten dafür?

Die Gesamtinvestitionen für die Mobilitätslinie werden voraussichtlich bis zu 90 Prozent vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen. Die restlichen Kosten tragen die Stadt Bielefeld und moBiel. Voraussetzung für die Förderung durch Bund und Land ist jedoch der Nachweis der Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts.

Die Stadt Bielefeld und das Land NRW haben deutlich signalisiert, dass sie dem Vorhaben ebenso große Bedeutung wie wir beimessen. In der Vergangenheit konnten wir bei einem Großteil der Baumaßnahmen den Kostenrahmen einhalten.

Eine erste belastbare Kostenschätzung kann erst nach Ende der Entwurfsplanung vorgestellt werden.

Wie wird die Wirtschaftlichkeit geprüft?

Für das Gelingen des Projekts ist die Wirtschaftlichkeit neben der Schließung der Mobilitätslücke ein zentrales Anliegen. Bereits in einer frühen Phase der Vorplanung hat ein Gutachter die grundsätzliche Wirtschaftlichkeit des Vorhabens festgestellt.

Im Zuge der Konkretisierung der Planung wird parallel zur Entwurfsplanung eine sogenannte standardisierte Bewertung durchgeführt. In dieser werden nach einem bundesweit einheitlichen Verfahren die gesamtwirtschaftlichen Kosten und der Nutzen des Projektes ermittelt. Der Nachweis, dass der Nutzen über den Kosten liegt, ist erforderlich, damit das Projekt aus Bundesmitteln finanziert werden kann.

flowBie Alma

E-Roller-Sharing

Noch Fragen? Die wichtigsten Antworten zu flowBie und unseren E-Rollern findet ihr hier in der FAQ-Liste. Oder ihr wendet euch direkt an uns: (05 21) 51-15 15 

Nutzung der E-Roller Alma

Was muss ich für eine Fahrt mitbringen?

Alles was du brauchst ist dein Führerschein. In jeder Helmbox warten zwei Helme in den Größen M und XL und Hygienehauben auf dich.

Wir empfehlen feste, rollertaugliche Kleidung, die z.B. Ellenbogen und Knie schützt.

Wie finde ich einen Roller und wie starte, parke und beende ich die Fahrt?

Mit der flowBie Sharing-App ortest du die E-Roller in der Umgebung und kannst deine Alma für 15 Minuten kostenfrei reservieren.

Vor Ort schaltest du Alma über die App frei, die Helmbox öffnet automatisch. Aufgepasst: Die Zündung ist danach unmittelbar aktiv und der Roller startklar.

Zum Parken und Beenden suche dir einen geeigneten Parkplatz, öffne das Helmfach und wähle in der App die gewünschte Aktion aus.

Wie mache ich den Roller startklar und wie stelle ich ihn wieder ab (aufbocken/abbocken)?

Um mit Alma loszufahren

  1. in Fahrposition begeben, beide Füße auf dem Boden links und rechts neben dem Roller, noch nicht hinsetzen
  2. den Roller vorsichtig nach vorne bewegen, um den Roller vom Hauptständer zu schieben
  3. auf den Roller setzen, Roller mit den Füßen noch stabilisieren
  4. Spiegel für die optimale Sicht einstellen
  5. dann etwas Gas geben, Füße hoch und los geht’s

 

Um Alma zu parken oder abzustellen

  1. vom Roller absteigen
  2. Lenker gerade stellen
  3. linke Hand am Lenker, rechte Hand am Haltegriff der Sitzbank
  4. mit dem Fuß von oben leichten Druck auf den Hauptständer ausüben und gleichzeitig den Roller mit den Händen führen
    (durch den Druck auf den Ständer zieht sich der Roller fast von selbst in die richtige Position – bitte nicht ruckartig ziehen)
  5. kontrollieren, ob der Roller sicher steht und nicht wackelt
  6. den Roller parken oder die Miete beenden
Wie öffne ich das Helmfach?

Sobald du Alma gemietet hast, entriegelt sich das Helmfach automatisch. Wenn du Alma parken oder die Fahrt beenden möchtest, drück den roten Knopf an der Box, um die Helmbox zu öffnen.

Achte beim Schließen des Helmfachs immer auf das Klicken und prüfe die Schließung ggf. noch einmal, um Störungen des Schließsystems zu vermeiden.

Wie öffne ich den Helmverschluss?

Zum Öffnen des Helms einfach das rote Bändchen gezogen halten und die Schnalle herausziehen.

Wie funktioniert der Blinker?

Schiebe den Blinker-Schalter nach links oder rechts, um den Blinker zu aktivieren. Er schwingt automatisch zurück in die Mitte. Durch Drücken des Schalters deaktivierst du den Blinker wieder.

Wo darf ich mit dem Roller fahren?

Du darfst mit den E-Rollern durch das gesamte Stadtgebiet von Bielefeld und bei ausreichendem Akkustand sogar darüber hinaus brausen – auf allen öffentlichen Straßen sowie auf Landstraßen. Wichtig ist, dass dein Akku bis zurück ins Heimatgebiet reicht.

Nicht fahren darfst du in Fußgängerzonen, auf Autobahnen und Kraftfahrtstraßen (wie z.B. dem Ostwestfalendamm) sowie auf Straßen, auf denen Krafträder ausdrücklich verboten sind.

Wo darf ich den E-Roller parken?

Beim Parken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO). Außerdem sollte Alma nicht quer zur Fahrt- oder Laufrichtung stehen und keine anderen Verkehrsteilnehmer behindern.

Am besten stellst du den E-Roller auf einem ausgewiesenen Motorrad- oder Motorrollerparkplatz oder einem öffentlichen und entgeltfreien Parkplatz ab.

Nicht erlaubt ist das Abstellen vor Einfahrten, in Halteverboten, auf Parkplätzen mit Parkscheibenpflicht, in Parks, vor Schaufenstern, auf dem Bürgersteig oder in Hinterhöfen – schließlich ist Alma für alle da.

Wie lange reicht der Akku?

Wenn Alma vollgeladen ist, kann sie aktuell 100 Kilometer fahren. Es gilt die Faustregel: ein Prozent Akkuladung reicht für mindestens einen Kilometer Fahrstrecke. Bei 45 % Akkustand können also noch etwa 45 Kilometer gefahren werden.

Wenn du den Roller abstellst, sollte dieser noch eine Akkuleistung von fünf Prozent haben.

Sobald der Akkustand unter 20 % fällt und die Fahrt beendet wird, tauschen wir den Akku aus. Du musst dich nicht ums Laden kümmern. Bis wir den Akku getauscht haben, kann der Roller nicht gemietet werden. 

Wie schnell fahren die Roller?

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für die flowBie-Roller beträgt 45 km/h.

Was mache ich, wenn ein Knöllchen am Roller ist?

Bitte mach vor Fahrtbeginn ein Foto vom Strafzettel, dem Roller und dem Standort und sende uns die Bilder per E-Mail an

Ich habe etwas im Helmfach vergessen. Wie erhalte ich es wieder?

Schreib uns am besten an  eine E-Mail mit der Info, wann, was und in welcher Alma du etwas vergessen hast (das Kennzeichen findest du in der Fahrtübersicht, z.B. #242HOV). Nur so können wir dein Fundstück ausfindig machen. Wir melden uns dann wieder bei dir.

Ich habe vergessen, den Helm zurück ins Helmfach zu legen. Was kann ich tun?

Du kannst den Helm auch im ServiceCenter moBiel oder im Kundenzentrum Jahnplatz Nr. 5 abgeben. Bitte teile den Kollegen vor Ort mit, welches Kennzeichen die Alma hatte (findest du in der Fahrtübersicht, z.B. #242HOV), damit wir den Helm für den nächsten Fahrer wieder verstauen können.

Technische Störung, Schaden & Unfall

Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Unfall mit Alma hatte?

Bei einem Unfall handele bitte nach den bekannten Verhaltensregeln:

  1. Unfallort absichern
  2. Erste Hilfe leisten und Rettungswagen rufen (falls erforderlich)
  3. Polizei verständigen
  4. Personalien mit dem Unfallgegner austauschen.
  5. Das Fahrzeug vor Ort an einem sicheren Platz abstellen
  6. Unfall unverzüglich an uns melden über (05 21) 51-15 15

Wir veranlassen den Abtransport des E-Rollers und benötigen im Nachgang von dir eine Unfallmeldung in Schriftform sowie den Bogen der Polizei (senden an: moBiel GmbH, Otto-Brenner-Straße 242, 33695 Bielefeld). Sobald die Schadensmeldung bei moBiel vorliegt, können wir die Versicherungsthemen klären.

Hier geht's direkt zum Formular zur Unfallmeldung.

Wie bin ich versichert?

Bei uns bist du haftpflicht- und vollkaskoversichert.

Im Schadensfall zahlst du maximal 300 Euro – vorausgesetzt, der Schaden ist nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden.

Ich habe eine Panne – wie gehe ich vor?

Solltest du mit dem Roller liegenbleiben, ruf uns umgehend an, damit wir dir helfen können: (05 21) 51-15 15

Solltest du uns nicht erreichen können, stell den Roller möglichst sicher ab und beende wenn möglich den Mietvorgang über die App.

Wichtig ist, dass du uns spätestens am nächsten Werktag den Standort des defekten Rollers mitteilst – telefonisch oder per Mail an

Mein Roller ist beschädigt. Wie gehe ich vor?

Wenn der Schaden von einem Vormieter stammt und noch nicht in der App aufgelistet ist oder du etwas beschädigt hast, ruf uns bitte sofort an: (05 21) 51-15 15

Nur so können wir den Schaden überprüfen und sichergehen, dass er richtig zugeordnet wird.

Ich kann die Miete nicht beenden. Was nun?

Falls du dich in einem Gebiet mit schlechtem Empfang aufhältst, kann es manchmal sein, dass das Signal verzögert bei dem Roller ankommt. Bitte warte ca. 20 Sekunden, bevor du es ein zweites Mal versuchst.

Solltest du die Miete weiterhin nicht beenden können, ruf uns bitte an oder schreib uns eine E-Mail, damit wir deinen Mietvorgang im System beenden können.

(05 21) 51-15 15

Nach der Fahrt reagiert die App flowBie Sharing nicht. Was soll ich tun?

Bitte schließe die App und starte sie neu. Anschließend kannst du die Fahrt wie gewohnt beenden oder Alma parken.

Anstonsten ruf bitte unsere flowBie-Hotline an: (05 21) 51-15 15

Wir können dich manuell ausbuchen.

Warum werden mir keine E-Roller angezeigt?

Wenn du während der laufenden Saison in der App keinen E-Roller findest, sind alle Fahrzeuge in Bielefeld unterwegs.

Es kann auch sein, dass wir Alma kurzfristig sperren, z. B. bei extremen Wetterverhältnissen (Eis & Schnee), Schäden am Roller oder geringem Akkustand.

Registrierung & Account

Wie melde ich mich an?

Registrieren kannst du dich online oder direkt in der flowBie Sharing-App.

Für die Nutzung benötigst du:

  1. die App flowBie Sharing aus dem AppStore oder PlayStore
  2. einen mindestens seit einem Jahr gültigen Führerschein zum Führen eines PKW, Motorrads oder Kleinkraftrades (Foto muss hochgeladen werden)
  3. einen Personalausweis (Foto muss hochgeladen werden)
  4. ein Bankkonto oder eine Kreditkarte als Zahlungsmöglichkeit
Wie alt muss ich sein, um Alma nutzen zu können?

Das Mindestalter für Alma liegt bei 18 Jahren. 

Außerdem musst du für die Registrierung einen mindestens seit einem Jahr gültigen Führerschein zum Führen eines PKW, Motorrads oder Kleinkraftrades besitzen.

Wie verifiziere ich meinen Führerschein und wann werde ich freigeschaltet?

Über die App lädst du am besten direkt während der Registrierung Fotos von deinem Führerschein (zugelassene Fahrzeuge) und Personalausweis (ID und Adresse) hoch.

In der Regel dauert das Freischalten einen Werktag.

Warum und wo speichert ihr meine Ausweisdaten?

Mit den Aufnahmen stellen wir sicher, dass du im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis bist. Mehr Infos findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Auf den Schutz deiner Daten legen wir großen Wert: Der Speicherort der Daten ist in Europa und nur unsere Mitarbeiter haben Zugriff auf die Daten.

Wie lautet mein Anmeldename?

Dein Anmeldename ist deine registrierte E-Mail-Adresse.

Wie kann ich meinen Account löschen?

Wir können deinen Account im Jahnplatz Nr. 5 und in der flowBie-Zentrale oder telefonisch löschen: (05 21) 51-15 15

Bitte beachte, dass bei einer erneuten Registrierung wieder Anmeldegebühren anfallen können.

Warum ist mein Account gesperrt?

Wir sperren dein Benutzerkonto, wenn du

- mehr als zwei Mal hintereinander einen E-Roller reserviert und danach die Fahrt nicht angetreten hast (Missbrauch der Reservierung) oder
- zwei Rechnungen hintereinander nicht beglichen hast.

Abrechnung & Gebühren

Was kostet der Spaß?

  • Die Registrierung kostet einmalig 9,90 Euro inkl. 25 Freiminuten.
    Abo-Kunden erhalten im Jahnplatz Nr. 5 oder in der flowBie-Zentrale 50 weitere Freiminuten gutgeschrieben.
  • Fahren kostet 19 Cent pro Minute, Parken 6 Cent. Der Tageshöchstpreis liegt bei 19,– Euro.
  • Nach der Registrierung fallen für dich nur bei Nutzung der E-Roller Kosten an – es gibt keine monatliche Gebühr.

Alle aktuellen Preise und Gebühren findest du in unserer Preis- und Gebührenliste.

Wann fallen weitere Gebühren an?

Sollten unsere AGB nicht eingehalten werden, kann es zu Strafen und Gebühren kommen.

Alle aktuellen Preise und Gebühren findest du in unserer Preis- und Gebührenliste.

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es und wo ändere ich sie?

Du kannst deine Fahrten per Lastschrift oder Kreditkarte zahlen.

In der Registrierung musst du die entsprechenden Zahlungsdaten einmalig eingeben.

Später kannst du sie nach dem Login in der App oder auf der Website jederzeit in deinem persönlichen Profil unter »Zahlungsmethode« ändern.

Wie funktioniert die Abrechnung?

Wir buchen die angefallenen Beträge per Lastschrift oder Kreditkarte von deinem Konto ab:

- wenn du den Betrag von 20 Euro erreichst
- oder 14 Tage nach deiner letzten Fahrt

Du kannst deine Zahlungsart in deinem Profil ändern oder aktualisieren.

Die Anmeldegebühr wird direkt nach der erfolgreichen Verifizierung abgebucht.

Wo kann ich meine Fahrten und Kosten einsehen?

Wir senden dir nach jeder Fahrt eine E-Mail mit einer Fahrtzusammenfassung und den Kosten.

In der App und auf der Webseite kannst du deine Fahrten und Rechnungen einsehen.

Wie funktioniert die Kostenbremse (Tagespreis)?

Der Tagespreis liegt bei 19,– Euro. Ab einer Nutzung von 1 Stunde und 40 Minuten fallen für alle Fahrten zwischen 0.00 und 24.00 Uhr desselben Tages keine weiteren Gebühren an. Dabei kannst du auch zu einem anderen E-Roller wechseln.

Bitte achte darauf, dass Alma bei Fahrten außerhalb des Heimatgebiets noch genügend Akku für die Rückfahrt haben muss.

Allgemein & Kontakt

Was ist flowBie?

flowBie bündelt moderne Mobilitätsangebote für individuelle Mobilität in einer Produktfamilie, die unser Kernangebot Bus und Bahn ergänzt.

Dazu zählen bereits unsere E-Roller Alma und die E-Tretroller TIER, der Kleinbus Anton und jetzt auch unser Siggi Bike-Sharing.

Warum bietet moBiel ein E-Roller-Sharing an?

Das Mobilitätsverhalten in der Gesellschaft verändert sich. Mit Alma bieten wir euch umweltfreundliche, flexible und bezahlbare Mobilität für jeden, die sich leicht mit Bus und Bahn kombinieren lässt.

Alma fährt zu 100% mit Ökostrom der Stadtwerke Bielefeld emissionsfrei durch die Stadt und soll die Belastung durch Feinstaub, Lärm etc. langfristig deutlich reduzieren.

Wie erreiche ich euch bei Fragen zu Alma?

(05 21) 51-15 15

service@flowBie.de

Jahnplatz Nr. 5: Jahnplatz 5, 33602 Bielefeld
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9.00 bis 18.00 Uhr, Samstag: 10.00 bis 16.00 Uhr

flowBie-Zentrale: Otto-Brenner-Straße 242, 33695 Bielefeld
Termine nach Absprache

Ich habe etwas im Helmfach vergessen. Wie erhalte ich es wieder?

Schreib uns am besten an  eine E-Mail mit der Info, wann, was und in welcher Alma du etwas vergessen hast (das Kennzeichen findest du in der Fahrtübersicht, z.B. #242HOV). Nur so können wir dein Fundstück ausfindig machen. Wir melden uns dann wieder bei dir.

Ich habe vergessen, den Helm zurück ins Helmfach zu legen. Was kann ich tun?

Du kannst den Helm auch im ServiceCenter moBiel oder im Kundenzentrum Jahnplatz Nr. 5 abgeben. Bitte teile den Kollegen vor Ort mit, welches Kennzeichen die Alma hatte (findest du in der Fahrtübersicht, z.B. #242HOV), damit wir den Helm für den nächsten Fahrer wieder verstauen können.

flowBie Anton

Kleinbusse auf Abruf

Noch Fragen? Die wichtigsten Antworten zu Anton findet ihr hier in der FAQ-Liste. Oder ihr wendet euch direkt an uns: (05 21) 51-15 14 

Anton nutzen

Wie buche ich eine Fahrt?

Um Anton buchen zu können, musst du dich zunächst mit deiner E-Mail-Adresse und Mobilfunknummer registrieren.

Mit diesem Benutzerkonto kannst du dann über die Anton-App oder telefonisch unter der Rufnummer (0521) 51-15 14 eine Fahrt buchen.

In beiden Fällen musst du nur angeben, wo du dich befindet, wohin du willst und wie viele Personen mit dir unterwegs sind.

Wie werde ich bei einer Telefonbuchung über aktuelle Informationen zu meiner Buchung informiert?

Bei Buchung über das Telefon sendet Anton dir per SMS auf deine im Kundenkonto hinterlegte Handynummer aktuelle Informationen: bspw. eine Info, 2 Minuten bevor der Fahrer den Abholort erreicht.

Nimm also bitte immer dein Handy mit, wenn du deine Fahrt mit Anton buchst und antrittst.

Kann ich eine Fahrt im Voraus bestellen bzw. reservieren?

Aktuell können Fahrten nicht im Voraus bestellt werden, da die Routen in Echtzeit errechnet werden. Das heißt, du kannst Anton immer in dem Moment buchen, in dem du ihn benötigst.

Bitte achte darauf, dass du Anton erst dann buchst, wenn du deine Fahrt verlässlich abschätzen kannst.

Wie buche ich eine Fahrt für mehrere Personen?

Während du deine Fahrt mit Anton buchst, kann du auswählen, ob du allein oder mit mehreren Personen unterwegs bist.

Bitte beachte, dass ein Anton-Kleinbus maximal 8 Fahrgäste mitnehmen kann. Während der Corona-Phase muss der Platz neben dem Fahrer freibleiben, sodass vorübergehend maximal 7 Fahrgäste mitgenommen werden können.

Kann ich auch Freunde zu Anton einladen?

Ja. Im Menü der Anton-App findest du den Punkt »Freunde einladen«. Den Code kannst du einfach an Familie oder Freunde weitergeben.

Bei der Registrierung erhalten sie darüber eine Freifahrt gutgeschrieben. Sobald deine eingeladenen Freunde das erste Mal mit Anton fahren, erhältst auch du eine Freifahrt.

Der Code ist für max. 5 Empfehlungen nutzbar.

Kann ich über mein Benutzerkonto für eine andere Person eine Fahrt buchen?

Ja, das ist möglich. Diese andere Person sollte dann bitte beim Fahrer deinen Namen nennen, um identifiziert werden zu können.

Wie funktioniert Anton für Fahrgäste, die im Rollstuhl unterwegs sind?

Für Fahrgäste im Rollstuhl gibt es im Kleinbus einen speziellen Rollstuhlplatz.

In deinem Benutzerkonto kannst du angeben, dass du ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug benötigst. Die Eingabe dieser Einstellung ist jederzeit änderbar.

Kann ich Anton exklusiv und nur für mich buchen?

Nein, bei Anton handelt es sich um ein sogenanntes Ridepooling-Angebot, das auf das umweltfreundliche Teilen von Fahrzeugen und Fahrten setzt.

Wenn du eine Fahrt mit Anton buchst erklärst du dich bereit, die Fahrt mit anderen Fahrgästen zu teilen.

Ist eine Stornierung möglich?

Bei einer Buchung per App ist 60 Sekunden nach der Buchung eine kostenfreie Stornierung möglich.

Bei einem späteren Stornierungsversuch fällt eine Gebühr in Höhe des Fahrpreises an. Eine Stornierung über die Telefonhotline ist nicht möglich.

Braucht mein (Klein-)Kind einen eigenen Sitzplatz?

Auch für kleine KindAls Kind gilt, wer unter 15 Jahre alt ist. Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren. Von 6 bis einschließlich 14 Jahren benötigt jedes Kind ein KinderTicket. Eine Ausnahme sind Kinder unter 7 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen. Sie dürfen weiterhin kostenfrei mitfahren. musst du bitte immer einen eigenen Sitzplatz buchen. Bitte denk unbedingt an einen geeigneten Kindersitz oder eine Sitzerhöhung für dein KindAls Kind gilt, wer unter 15 Jahre alt ist. Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren. Von 6 bis einschließlich 14 Jahren benötigt jedes Kind ein KinderTicket. Eine Ausnahme sind Kinder unter 7 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen. Sie dürfen weiterhin kostenfrei mitfahren. . Nur so können wir euch sicher mitnehmen.

Aus Kapazitätsgründen können wir leider keine Kindersitze an Bord garantieren.

Kann ich mein Haustier mitnehmen?

Begleithunde für blinde oder sehschwache Menschen werden befördert.

Haustiere werden unter der Voraussetzung eines geeigneten Behältnisses zur MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden. toleriert.

Eine explizite Buchung zur MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden. von Haustieren gibt es nicht. Im Zweifelsfall entscheidet das Fahrpersonal über die MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden..

Kann ich ein Fahrrad mitnehmen?

Leider können wir die MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden. von Fahrrädern aus Kapazitäts- und Sicherheitsgründen nicht ermöglichen.

Kann ich Gepäckstücke im Anton mitnehmen?

Die Anton-Fahrzeuge sind für eine MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden. von alltäglichen Gegenständen ausreichend dimensioniert. Es besteht jedoch kein Anspruch auf die MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden. von Gepäckstücken.

Bitte beschränke die MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden. deiner persönlichen Gegenstände darum auf ein Gepäckstück in gängiger Größe (bspw. einen kleinen Koffer) und ein Handgepäckstück, damit wir sie zuverlässig mitnehmen können.

Im Zweifelsfall entscheidet der Fahrer über die MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden..

Woher weiß ich, wann mein Anton-Fahrzeug ankommt? Wie lange muss ich im Durchschnitt warten?

Per Push-Nachricht oder SMS informieren wir dich 2 Minuten bevor Anton an deinem Abholort ankommt. Du erhältst eine weitere Push-Nachricht, sobald der Fahrer an der virtuellen Haltestelle angekommen ist.

Schon bei der Buchung der Fahrt wird dir die voraussichtliche Wartezeit angezeigt. Diese aktualisiert sich automatisch in der App.

In Sennestadt und später auch in Jöllenbeck ist Anton meist zeitnah und schnell im Einsatz. Falls Anton gerade viel zu tun hat, kann die maximale Wartezeit in Sennestadt max. bis zu 20 Minuten und in Jöllenbeck max. bis zu 30 Minuten betragen.

Was ist, wenn ich mal zu spät komme? Wird der Fahrer auf mich warten?

Der Fahrer wird grundsätzlich 90 Sekunden auf dich warten. Sobald er an deinem Abholpunkt angekommen ist, kannst du ihn bei Buchung über die App telefonisch kontaktieren, indem du auf das Hörer-Symbol tippst.

Wenn du dich mehr als 90 Sekunden verspätest, gibt es keine Wartepflicht für den Fahrer. Der Fahrtpreis wird dennoch fällig.

Mit wie vielen Personen teile ich meine Fahrt?

Das kann mit jeder Fahrt variieren und hängt davon ab, wie viele Personen in die gleiche Richtung wie du fahren möchten.

Ein Anton-Kleinbus kann maximal 8 Fahrgäste mitnehmen. Während der Corona-Phase muss der Platz neben dem Fahrer freibleiben, sodass vorübergehend maximal 7 Fahrgäste mitgenommen werden können.

Kann ich mein Fahrtziel noch beim Fahrer ändern?

Nein, das ist nicht vorgesehen, da dadurch der von der App optimierte Fahrweg der anderen Fahrgäste beeinträchtigt würde.

Was passiert, wenn ich mich von einem anderen Fahrgast belästigt fühle?

Bitte informiere sofort deinen Fahrer, solltest du dich unwohl fühlen. Er ist für die Sicherheit im Fahrzeug verantwortlich und wird versuchen, den Umstand zu klären.

Wir tolerieren keine Diskriminierung. Jeder Fahrgast ist unabhängig von nationaler Herkunft, Religion, Geschlecht, Behinderung, Alter oder Orientierung bei uns willkommen.

Anfeindungen jeglicher Art gegen andere Fahrgäste oder unsere Fahrer werden geahndet und die jeweiligen Personen von dem Service ausgeschlossen.

Ich habe etwas im Anton-Fahrzeug vergessen. Wie erhalte ich es zurück?

Unser Fundbüro befindet sich im ServiceCenter moBiel in der StadtBahn-Haltestelle Jahnplatz.

Es hat Montag bis Freitag von 7.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Fundsachen können dort bis zu 3 Monaten nach Auffinden abgeholt werden.

Registrierung, App & Account

Wie und wo registriere ich mich und kostet es etwas?

Die Registrierung ist immer kostenlos. Zur Registrierung benötigst du eine E-Mail-Adresse und ein Mobiltelefon und musst ein Passwort vergeben.

Am einfachsten kannst du dir dein Benutzerkonto in der App flowBie Anton erstellen. Lade dir dafür über den App- oder Play Store die App herunter.

Du kannst dir aber auch in unseren Kundenzentren Jahnplatz Nr. 5 und ServiceCenter moBiel sowie beim DRK im Sennestadthaus ein Benutzerkonto erstellen lassen.

Was passiert mit meinen Daten?

Auf den Schutz deiner Daten legen wir großen Wert. Nähere Informationen kannst du unseren Datenschutzhinweisen von Anton entnehmen.

Wie alt muss ich sein, um Anton zu benutzen?

Um dir ein Benutzerkonto in der Anton-App anzulegen musst du mindestens 10 Jahre alt sein.

Ich nutze bereits die flowBie-Sharing-App. Kann ich darüber auch Anton buchen?

Nein, das geht leider nicht. Aktuell ist es noch nicht möglich, beide Angebote über eine App oder ein Benutzerkonto zu nutzen.

Wie funktioniert Anton für Fahrgäste, die im Rollstuhl unterwegs sind?

Für Fahrgäste im Rollstuhl gibt es im Kleinbus einen speziellen Rollstuhlplatz.

In deinem Benutzerkonto kannst du angeben, dass du ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug benötigst. Die Eingabe dieser Einstellung ist jederzeit änderbar.

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es derzeit?

Aktuell unterstützen wir als Zahlungsmethoden PayPal, Kreditkarte (Mastercard und Visa) und Barzahlung beim Fahrer.

Außerdem kann mit Guthaben bezahlt werden, das über die App oder beim Fahrer erhältlich ist.

Ich habe Probleme bei der Registrierung. Was kann ich tun?

Bitte überprüfe zunächst, ob deine eingegebenen Daten korrekt sind.

Falls deine Registrierung dennoch nicht funktioniert, kontaktiere uns bitte per Mail an service@flowBie.de

Ich habe mein Passwort vergessen. Wie kann ich es zurücksetzen?

Du kannst in der App auf »Passwort zurücksetzen« klicken und bekommst von uns ein temporäres Passwort per SMS zugesendet, mit dem du dich einloggen kannst. Danach solltest du ein neues, individuelles Passwort festlegen.

Servicezeiten, Preise und Gebiete

Wann fährt Anton?

Anton fährt in Sennestadt:

montags bis samstags

20.30 bis 1.00 Uhr

sonn- und feiertags

9.00 bis 1.00 Uhr

Es werden nur Buchungen angenommen, die vor 1.00 Uhr beendet werden können.

In Jöllenbeck ist Anton tagsüber für euch unterwegs:

montags bis freitags

9.00 bis 18.00 Uhr

Wie viel kostet eine Fahrt mit Anton?

Pro Person kostet eine Fahrt mit Anton 1,50 Euro.

Kann ich Anton mit meinem Schwerbehindertenausweis kostenfrei nutzen?

Ja, wir haben uns dafür entschieden, dies so wie in unseren Bussen und der StadtBahn zu handhaben. Schwerbehinderte mit der entsprechenden Wertmarke dürfen Anton kostenfrei nutzen. Die kostenfreie MitnahmeregelungBei einigen Tickets ist es Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr sowie an Samstag, Sonntag und an Feiertagen gestattet, bis zu drei Kinder unter 15 Jahren sowie einen weiteren Erwachsenen kostenfrei mitzunehmen. Statt Personen dürfen auch Fahrräder mitgenommen werden (max. 1 Fahrrad pro Person). Bei Fahrten mit AnschlussTickets oder dem FahrWeiterTicket Westfalen darf auch für mitgenommene Personen ein vergünstigtes Ticket gelöst werden. gilt auch für eine Begleitperson, sofern das entsprechende Merkzeichen dafür im Ausweis eingetragen ist.

Bitte hinterlege dafür in deinem Benutzerkonto die Zahlungsart »Barzahlung« und zeige dem Fahrer bei Fahrtantritt deinen Ausweis mit den berechtigenden Marken.

Kostet mich die Anmeldung etwas, auch wenn ich Anton nicht nutze?

Nein. Bei uns zahlst du nur, wenn du unseren Service auch wirklich nutzt – also einen Anton buchst und von ihm abgeholt wirst.

Wie erhalte ich meine Rechnung?

Du erhältst über jede Fahrt eine einzelne Rechnung per E-Mail, nachdem die Fahrt abgeschlossen ist.

Wo kann ich Anton nutzen?

Anton fährt während der Testphase vorerst nur in Sennestadt und Jöllenbeck.

Im Anschluss an die Testphase entscheiden wir, wie es mit Anton weitergeht.

Gibt es offizielle Punkte, wo ich Anton finden kann?

Ja, es gibt feste Verknüpfungspunkte am Bahnhof Sennestadt und am Sennestadthaus. In Jöllenbeck sind diese am Jöllenbeck Dorf, in Theesen, in Vilsendorf oder am Braker Bahnhof.

Dort ist Anton zu finden, wenn er gerade nicht unterwegs ist.

Allgemein & Kontakt

Was ist flowBie?

flowBie bündelt moderne Mobilitätsangebote für individuelle Mobilität in einer Produktfamilie, die unser Kernangebot Bus und Bahn ergänzt.

Dazu zählen bereits unsere E-Roller Alma und die E-Tretroller TIER, der Kleinbus Anton und jetzt auch unser Siggi Bike-Sharing.

Wer ist Anton?

Anton ist ein sogenanntes Ridepooling-Angebot, das auf umweltfreundliche Fahrgemeinschaften setzt.

Eine App kombiniert alle Fahrtwege zu einer idealen Route. Dank vieler virtueller Haltestellen bringen euch Kleinbusse fast von Tür zu Tür.

Wer ist ViaVan?

ViaVan ist eine Unternehmenskooperation zwischen Mercedes Benz und Via, die uns das intelligente Hintergrundsystem zur Verfügung stellt.

Mit ViaVan haben wir einen kompetenten und erfahrenen Partner an unserer Seite, der bereits in New York, Chicago, Washington, Amsterdam, London und Berlin tätig ist.

Warum wird Anton angeboten?

Das Mobilitätsverhalten in der Gesellschaft verändert sich. Das möchten wir mit Anton unterstützen, indem die Fahrzeuge auf den Straßen möglichst effizient genutzt werden.

Dadurch sollen vor allem in vielbefahrenen Wohngebieten die Schadstoffemissionen und Lärmbelästigungen reduziert werden.

Mit Anton bieten wir dir ein umweltfreundliches, flexibles und bezahlbares Mobilitätskonzept.

Welche Fahrzeuge werden eingesetzt?

Wir setzen zwei Mercedes Sprinter für Anton ein. Der Sprinter ist mit 7 Sitzplätzen und einem Rollstuhlplatz ausgestattet.

Sind durch Anton noch mehr Autos unterwegs?

Nein, da durch Anton Fahrten in einem Fahrzeug gebündelt werden sollen, die ansonsten meist jeweils in einem einzelnen Auto unternommen würden.

Langfristig ist unser Ziel, die Anzahl der Fahrzeuge mit einer Person auf den innerstädtischen Straßen zu reduzieren und so einen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten. Dafür werden neue und bestehenden ÖPNV-Angeboten noch enger miteinander vernetzt.

Was unterscheidet Anton von anderen App-basierten On-Demand-Angeboten wie z.B. CleverShuttle oder UBER?

Anton zielt viel stärker auf die Verknüpfung mit dem ÖPNV ab. Durch Fahrten von virtueller Haltestelle zu virtueller Haltestelle werden kürzere und effizientere Fahrten ermöglicht.

Zudem kann im Gegensatz zu anderen On-Demand Angeboten eine höhere Verfügbarkeit erzielt werden.

Ich möchte mich als Fahrer für Anton bewerben. Was muss ich tun?

Wir freuen uns sehr, dass du bei Anton mitmachen möchtest. Melde dich gern unter service@flowBie.de bei uns.

Alle offene Stellen in der Stadtwerke Bielefeld Gruppe findest du ansonsten unter karriere.stadtwerke-bielefeld-gruppe.de.

Wie erreiche ich euch bei Fragen zu Alma?

(05 21) 51-15 15

service@flowBie.de

Jahnplatz Nr. 5: Jahnplatz 5, 33602 Bielefeld
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9.00 bis 18.00 Uhr, Samstag: 10.00 bis 16.00 Uhr

flowBie-Zentrale: Otto-Brenner-Straße 242, 33695 Bielefeld
Termine nach Absprache

flowBie Siggi

Bike-Sharing

Siggi nutzen

Wie buche ich ein Fahrrad?

Um Siggi buchen zu können, musst du dich zunächst registrieren.

Mit diesem Benutzerkonto kannst du dann über die Siggi Bike-Sharing App oder telefonisch ein Fahrrad buchen.

Wenn du bereits vor Ort an einer Station bist, kannst du mit der App den QR-Code auf dem Schutzblech scannen oder telefonisch die Fahrradnummer durchgeben. Ansonsten schaust du in der App einfach, welche Station mit Fahrrädern in deiner Nähe ist.

Telefonisch gibst du am besten deinen Standort durch und nextbike sagt dir dann, wo die nächste Station ist.

Kann ich ein Fahrrad im Voraus bestellen bzw. reservieren?

Du kannst ein Fahrrad für 15 Minuten kostenlos reservieren. Der Reservierungsvorgang erfolgt über die App oder telefonisch.

Ist die Zeit abgelaufen, wird die Reservierung automatisch beendet. Kosten entstehen dabei nicht.

Kann ich das Fahrrad auch parken?

Für eine Fahrtpause kannst du einfach den Parkmodus in der App auswählen. Das Fahrrad kann so auch außerhalb der Stationen geparkt werden.

Die Kosten laufen in dem Fall aber ganz normal weiter. Bitte achte beim Abstellen darauf, dass das Fahrrad keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert.

Kann ich mehrere Fahrräder buchen?

Ja, über einen Account kannst du bis zu 4 Fahrräder buchen. So kannst du auch gemeinsam mit Freunden oder der Familie eine Tour machen.

Die Vorteile gelten nur für das erste ausgeliehene Fahrrad.

Muss ich einen Helm während der Fahrt mit Siggi tragen?

Um dich selbst vor Verletzungen zu schützen, bring dir bitte einen eigenen Fahrradhelm mit. Es besteht aber keine Pflicht und es werden keine Helme zur Verfügung gestellt.

Kann ich die Sattelhöhe verstellen?

Ja, das Fahrrad ist mit einem Schnellspanner ausgestattet. So kannst du ganz einfach deine gewünschte Sattelhöhe selbst einstellen.

Ich habe einen Schaden am Fahrrad festgestellt. Wo kann ich ihn melden?

Defekte können ganz einfach per Feedback-Funktion in der App, per Hotline oder E-Mail an unseren Kundenservice gemeldet werden.

Bitte prüfe das Rad vor Fahrtantritt bzw. vor der Ausleihe auf offensichtliche Defekte und teile uns Beschädigungen mit, damit die betreffenden Fahrräder gesperrt und schnellstmöglich repariert werden können.

Wenn du mit deinem Fahrrad losgefahren bist und erst dann einen Defekt bemerkst, beende deine Fahrt und ruf unseren Service an. Nur dann können wir die Fahrt stornieren und das Rad zur Reparatur anmelden. Leider können wir dir keine Gebühren gutschreiben, wenn du trotz offensichtlicher Defekte gefahren bist.

Das Rahmenschloss öffnet nicht. Was soll ich tun?

Wenn das Rahmenschloss auch nach mehreren Öffnungsversuchen über die App nicht öffnet, erkennt das System dies nach drei Minuten automatisch und bricht die Ausleihe ab. Kosten fallen keine an.

Bitte überprüfe den Abbruch in deiner App und melde dich beim nextbike-Kundenservice, falls die Ausleihe auch nach drei Minuten noch aktiv ist.

Die Rückgabe wurde nicht erfasst. Was soll ich tun?

Bitte melde die nicht erfasste Rückgabe direkt dem nextbike-Kundenservice über die Hotline.

Halte dafür die Radnummer, den Abstellort und die tatsächliche Nutzungsdauer bereit. Der Kundenservice beendet die Ausleihe für dich und passt die Ausleihgebühren entsprechend an.

Ich habe etwas am Fahrrad vergessen. Was kann ich tun?

Falls du mal etwas am Fahrrad vergessen haben solltest, kontaktiere bitte den Kundenservice von nextbike. Sie werden die verlorenen Gegenstände, sofern auffindbar, einsammeln und in unserem Fundbüro für dich hinterlegen.

Fundsachen können dort bis zu 3 Monaten nach Auffinden abgeholt werden.

Ein Fahrrad wurde an der falschen Stelle abgestellt. Was kann ich tun?

Du kannst das falsch abgestellte Fahrrad ganz einfach in der App melden. Wir stellen das Fahrrad dann an einer der 40 Station ab.

Registrierung, App & Account

Wie und wo registriere ich mich für Siggi und kostet es etwas?

Die Registrierung erfolgt per App (kostenfrei), Website (kostenfrei) oder Hotline (kostenpflichtig).

Für die Registrierung per Hotline erhebt nextbike eine Servicegebühr von 3,00 Euro.

Am einfachsten kannst du dir dein Benutzerkonto in der Siggi Bike-Sharing App erstellen. Lade sie dir einfach im App- oder PlayStore herunter. Die Registrierung über die App ist kostenlos. Nach Eingabe deiner Handynummer erhältst du eine persönliche Identifikationsnummer (PIN). Der PIN muss anschließend in der App oder auf der Website eingegeben werden und die Registrierung ist damit abgeschlossen.

Ab welchen iOS und Android Versionen funktioniert der Download der Siggi-App?

Android: ab Version 5.0

iOS: ab Version 11

Was passiert mit meinen Daten nach Registrierung für Siggi?

Auf den Schutz deiner Daten legen wir großen Wert. Dafür übernehmen wir gemeinsam mit nextbike Verantwortung.

Nähere Informationen kannst du den Datenschutzhinweisen von Siggi entnehmen.

Wie alt muss ich sein, um Siggi nutzen zu können?

Um dich bei Siggi registrieren und ein Fahrrad ausleihen zu können, musst du mindestens 16 Jahre alt sein. Eine Nutzung der Fahrräder unter 16 Jahren ist nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich.

Ich nutze bereits die flowBie-Sharing-App. Kann ich darüber auch Siggi buchen?

Nein, das geht leider nicht. Aktuell ist es noch nicht möglich, beide Angebote über eine App oder ein Benutzerkonto zu nutzen.

Was sind Vorteilskunden?

Vorteilskunden sind bereits Kunden bei einem Unternehmen der Stadtwerke Bielefeld Gruppe. Folgende Vorteilsgruppen profitieren von günstigeren Konditionen:

  • Stadtwerke Bielefeld: Strom- & Gas-Kunden
  • moBiel: Abo-Kunden inkl. JobTickets
  • BITel: alle Vertragskunden
  • Bielefelder Bäder BBF: Jahreskarten Gold, Silber & Sauna
  • Studenten: Uni Bielefeld und FH Bielefeld
Wie schalte ich meinen Vorteil als Vorteilskunde frei?

Gehe in der App in die Account-Einstellungen und dort auf den Punkt »Partner verknüpfen«. Dort gibst du dein Verifizierungsmerkmal entsprechend der Auflistung unten ein. Deine Eingabe wird überprüft und du profitierst von den Vorteilskonditionen. Die Eingabe des Verifizierungsmerkmals ist nur einmal nötig. Ein weiterer Vorteil kann nicht eingegeben werden, d.h. die Freiminuten addieren sich nicht auf.

Als Neukunde, der einen Vertrag bei der Stadtwerke Bielefeld Gruppe abgeschlossen hast, kannst du deinen Vorteil nach etwa einem Monat nutzen.

  • reguläre Abo-Kunden: Abo-Nummer direkt in die App eingeben
  • Abo-Kunden mit JobTicket: Den Code für die App erhaltet ihr von eurem Arbeitgeber oder alternativ unter Angabe eurer Abo-Nummer und eures Arbeitgebers über info@moBiel.de
  • Vertragskunden der Stadtwerke Bielefeld für Strom oder Gas: Vertragskontonummer direkt in die App eingeben
  • Vertragskunden der BITel: Kundennummer direkt in die App eingeben
  • Inhaber der Jahreskarten Gold, Silber und Sauna der BBF: Den Code für die App erhaltet ihr direkt in einem Schwimmbad (bspw. Ishara) der BBF
  • Angestellte der Universität Bielefeld mit JobTicket: Informationen erhaltet ihr direkt über die Univerwaltung
  • Studierende der Universität Bielefeld: Informationen findet ihr unter diesem Link im eKVV-Wiki
  • Studierende der FH Bielefeld: Informationen findet ihr unter diesem Link der FH
Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es derzeit für Siggi und wo ändere ich sie?

Aktuell unterstützen wir als Zahlungsmethoden Kreditkarte (Mastercard und Visa), PayPal und Lastschrift.

Zur Verifizierung der Zahlungsdaten wird dir 1,00 Euro von der gewählten Zahlungsmethode abgebucht. Der Betrag wird als Startguthaben in deinem Benutzerkonto hinterlegt.

Wo kann ich meine Siggi-Fahrten und Kosten einsehen?

In der App und auf der nextbike-Webseite kannst du deine Fahrten und Rechnungen einsehen.

Ich habe Probleme mich bei Siggi zu registrieren. Was kann ich tun?

Bitte überprüfe zunächst, ob deine eingegebenen Daten korrekt sind.

Falls deine Registrierung dennoch nicht funktioniert, kontaktiere bitte den Kundenservice von nextbike.

Servicezeiten, Preise & Gebiete

Wann kann ich Siggi nutzen?

Siggi steht dir rund um die Uhr zur Verfügung. Du kannst also 24 Stunden am Tag an 7 Tagen in der Woche ein Fahrrad ausleihen.

Wie viel kostet die Ausleihe eines Siggi-Fahrrads?

Standardtarif

1,00 Euro pro 30 Minuten

9,00 Euro pro 24 Stunden (Kostenbremse)

Preise für Vorteilskunden

60 Minuten kostenlos bei jeder Ausleihe

3,00 Euro Fixpreis für Ausleihen nach 18.00 Uhr und Rückgaben vor 9.00 Uhr am nächsten Tag (gilt nur an Wochentagen)

Monatstarif

10,00 pro Monat

30 Minuten pro Ausleihe kostenlos

1,00 Euro für jede weiteren 30 Minuten

max. 9,00 Euro pro 24 Stunden (Kostenbremse)

Kostet mich die Anmeldung etwas, auch wenn ich Siggi nicht nutze?

Nein. Bei uns zahlst du nur, wenn du unseren Service auch wirklich nutzt.

Wie erhalte ich meine Rechnung?

Deine Rechnungen kannst du dir nach Ende des jeweiligen Monats in deinem Kundenkonto über die App unter »Kontostand« herunterladen.

Wo kann ich Siggi nutzen?

Das Kerngebiet von Siggi liegt mit Produktstart in der Innenstadt von Bielefeld sowie auf der Wegbeziehung in Richtung Universität. In diesem Bereich findest du rund 40 Stationen mit insgesamt 250 Fahrrädern.

Du kannst mit dem Fahrrad nach der Ausleihe überall hinfahren – es gibt keine Grenzen. Wichtig ist nur, dass du die Fahrt mit Siggi an einer der 40 Stationen beendest.

Wo finde ich die Stationen für Siggi?

In der App und hier auf der Website unter dem Punkt »Übersicht der Siggi-Stationen» findest du alle Stationen auf einer Karte dargestellt.

Wie und wo registriere ich mich für Siggi und kostet es etwas?

Die Registrierung erfolgt per App (kostenfrei), Website (kostenfrei) oder Hotline (kostenpflichtig).

Für die Registrierung per Hotline erhebt nextbike eine Servicegebühr von 3,00 Euro.

Am einfachsten kannst du dir dein Benutzerkonto in der Siggi Bike-Sharing App erstellen. Lade sie dir einfach im App- oder PlayStore herunter. Die Registrierung über die App ist kostenlos. Nach Eingabe deiner Handynummer erhältst du eine persönliche Identifikationsnummer (PIN). Der PIN muss anschließend in der App oder auf der Website eingegeben werden und die Registrierung ist damit abgeschlossen.

Ab welchen iOS und Android Versionen funktioniert der Download der Siggi-App?

Android: ab Version 5.0

iOS: ab Version 11

Was passiert mit meinen Daten nach Registrierung für Siggi?

Auf den Schutz deiner Daten legen wir großen Wert. Dafür übernehmen wir gemeinsam mit nextbike Verantwortung.

Nähere Informationen kannst du den Datenschutzhinweisen von Siggi entnehmen.

Allgemein & Kontakt

Wer ist Siggi?

Siggi ist euer modernes Fahrradverleihsystem in Bielefeld, das wir gemeinsam mit der Stadt Bielefeld und der Universität Bielefeld ins Leben gerufen haben. Betrieben wird es von unserem Kooperationspartner nextbike.

Wer ist nextbike?

nextbike ist europäischer Marktführer im Bike-Sharing, der die Rolle als Betreiber für Siggi in Bielefeld einnimmt. Die Fahrräder, die App und der Kundenservice werden von nextbike bereitgestellt.

Mit nextbike haben wir einen kompetenten und erfahrenen Partner an unserer Seite, der aktuell in über 200 Städten aktiv ist.

Warum wird Siggi angeboten?

Das Mobilitätsverhalten der Menschen verändert sich – auch in Bielefeld. Mit dem Fahrradverleihsystem Siggi möchten wir das unterstützen und euch mehr Möglichkeiten bieten.

So könnt ihr eure Fahrten individuell planen und mit anderen Verkehrsmitteln kombinieren, ohne ein eigenes Fahrrad zu benötigen.

Welche Fahrräder werden eingesetzt und wie viele?

nextbike verfügt über verschiedene Fahrradtypen, die in der App auch unterscheidbar sind. Meistens wird pro Stadt nur ein Fahrradtyp eingesetzt. Die in Bielefeld eingesetzten Fahrräder haben…

  • …einen tiefen Einstieg
  • …einen höhenverstellbaren Ergonomie-Sattel mit Diebstahlsicherung
  • …ein Rahmenschloss mit GSM und GPS für Entriegelung per Smartphone
  • …ein Vorder- und Rücklicht mit integriertem Reflektor
  • …eine Gangschaltung (7-Gang Nabenschaltung)
  • …einen Korb mit Solarmodul für die Aufladung des Rahmenschlosses
  • …Luftreifen mit Pannenschutz und Reflektoren

Aktuell stehen euch insgesamt 250 Fahrräder verteilt auf rund 40 Standorten zur Verfügung.

Wie erreiche ich euch bei Fragen zu Siggi?

Über die App

Am einfachsten über die Siggi Bike-Sharing App unter »Support«.

nextbike-Kundenservice

Für alle anderen Fragen rund um Registrierung, Zahlungen, Reparatur, falsch abgestellte Räder und Ähnliches wendet ihr euch am besten an den Kundenservice von nextbike:

(030) 69 20 50 46

flowBie-Team und moBiel-Kundenservice

Alternativ helfen auch gern das flowBie-Team und die Kollegen im Jahnplatz Nr. 5 weiter.


flowBie-Zentrale

Otto-Brenner-Straße 242, 33604 Bielefeld

Termine nach Vereinbarung

Chat

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